| 28.11.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der türkische Automobilzulieferer Teklas hat die Wasser-Injektionstechnologie (WIT) für den Spritzguss von Kunststoffen, mit der die Herstellung hohler Bauteile möglich ist, intensiv weiterentwickelt. Er fertigt seit kurzer Zeit medienführende Leitungen für die automobile Großserie aus Ultramid ® A3HG6 WIT der BASF, berichtet der Rohstoffhersteller. Diese glasfaserverstärkte Ultramid-Type sei ein eigens für die WIT entwickeltes Polyamid 66, das zu guten Innen- und Außenoberflächen führe und die hier geforderte hohe Chemikalienbeständigkeit biete. Die neuartigen Rohre, die Teklas derzeit für fast alle großen europäischen Fahrzeughersteller entwickelt, ermöglichen die individuelle Führung von Kühlwasser, Luft und Öl im Motorraum. Für jeden Bauraum geeignet Zu den zentralen Anforderungen, die an medienführende Rohre im Motorraum gestellt werden, gehört neben der Beständigkeit gegenüber den transportierten Medien vor allem ein geringer Druckverlust. Dafür müssen die Innenoberflächen besonders glatt sein. Für wirtschaftliche Bauteile ist eine gleichmäßige und möglichst niedrige Wanddicke nötig. Neben der Zahl der Modellvarianten wächst auch die Bauraumbeschränkung im Motorraum immer stärker, sodass hohe Designfreiheit und Flexibilität im Herstellungsprozess gefragt und sehr individuelle, integrierte Lösungen gefordert sind. Mit Hilfe neuer Technologie für den Spritzguss ist Teklas den weiteren Angaben zufolge in der Lage, eine Vielzahl von Rohrformen und -kombinationen mit unterschiedlicher Wanddicke und hoher Komplexität herzustellen. Der Einsatz von Kunststoffrohren anstelle der schwereren Metallrohre führe nicht nur zur Gewichtsreduktion des Fahrzeugs, auch die teuren Anlagen zur Metallbearbeitung könnten entfallen. Hochautomatisiert bei geringem Ausschuss Bei der Weiterverarbeitung der Rohre setzt die Firma Teklas, die in Bulgarien produziert, auf hohe Automatisierung: Die zahlreichen Nachbearbeitungsschritte, die bei der Fertigung der Rohre nötig sind, wie Schneiden und Schleifen, Einarbeiten von Metallösen oder von Elastomer-(TPE)-Dichtungen, übernehmen Roboter. Dadurch kann das Unternehmen eine geringe Ausschussrate erzielen, heißt es weiter. Eine Ausweitung der Kapazitäten soll bereits in Planung sein. Weitere Informationen: www.basf.com, www.ultramid.de |
BASF SE, Ludwigshafen
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