| 02.03.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der börsennotierte polnische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer Boryszew hat die Genehmigung des Bundeskartellamts zur Übernahme der insolventen deutschen Ymos erhalten (siehe auch plasticker-News vom 3.11.2011). Sollte der Insolvenzverwalter das bereits im vergangenen Herbst eingereichte Angebot annehmen, rechnet Boryszew nach eigenen Angaben mit einem Abschluss des Kaufvertrags bis Ende März. Ymos ist ein Hersteller verzinkter und verchromter Kunststoffteile für die Automobilindustrie, darunter Türgriffe, Scharnier- und Schließsysteme, Lenksäulenelemente sowie Gepäck- und Kofferraumsysteme. Das Unternehmen verfügt über Betriebsstätten u.a. in Deutschland und Polen und erwirtschaftet Jahresumsätze von rund 80 Mio. EUR. Hauptkunden sind VW, Audi, Daimler, Bentley und Rolls Royce. Boryszew will mit der Übernahme des angeschlagenen Unternehmens seine Stellung als international aufgestellter Automobilzulieferer weiter stärken, nachdem sie 2011 bereits die deutschen Unternehmen AKT und Theysohn und 2010 die italienische Maflow übernommen hatte. Weitere Informationen: www.boryszew.com.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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