| 30.04.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der rasante Anstieg der Verwendung von PET-Flaschen in der Getränkeindustrie hat zur Folge, dass im Bereich des PET-Recycling neue, innovative Konzeptionen und Anlagen zur Anwendung kommen. Die Kosten für Sammlung, Transport und Wiederverwertung sollen insgesamt so gering wie möglich gehalten werden.
Besonders der Transport unbehandelter Flaschen verursacht beim PET-Recycling erhebliche Kosten, da hierbei ca. 80-90 Prozent Luft transportiert wird. Vor allem bei Einwegflaschen, die in der Regel nach dem Transport granuliert und weiterverarbeitet werden, ist dies besonders ungünstig. Eine wirksame Maßnahme zur Kostensenkung ist hierbei, die Ware zu verdichten und dadurch möglichst viel Material und wenig Luft zu transportieren. Die Reduzierung des Flaschenvolumens kann dabei sowohl auf einer zentralen Anlage als auch dezentral beim Handel erfolgen. Die zentrale Anlage der HSM Pressen GmbH+Co.KG (www.hsm-online.de) besteht aus einem Perforator und einer Ballenpresse. Der Perforator übernimmt die Aufgabe, die teilweise auch mit Deckeln verschlossenen Flaschen zu durchlöchern. Damit wird sichergestellt, dass beim späteren Verpressen die Luft aus den Flaschen entweichen kann und ein gutes Pressergebnis erzielt wird. Die Verpressung der Flaschen erfolgt vollautomatisch in einer Kanal-Ballenpresse. Je nach Ballenpressen-Typ werden bis zu 60m³ Flaschen pro Stunde verdichtet und zu Ballen mit Gewichten bis zu 230 kg verpresst. Für geringere Materialaufkommen werden auch kleinere Systeme angeboten. Für die dezentrale Verdichtung im Handel wird ein Automat angeboten. In den Automaten wird jeweils eine Flasche eingeworfen, die anschließend durchlöchert und gepresst wird. Das Verdichtungsverhältnis von 3:1 ist allerdings geringer als bei einer vollautomatischen zentralen Anlage. |
HSM Pressen GmbH+Co.KG, Salem
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