| 25.02.2026, 10:53 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Toyota investiert in den Aufbau einer weiteren Anlage für Kreislaufwirtschaft im polnischen Wałbrzych. Das Werk soll eine Fläche von 25.000 Quadratmetern umfassen und künftig rund 20.000 End-of-Life-Fahrzeuge (ELV) pro Jahr verarbeiten. Mit der Investition verfolgt das Unternehmen das Ziel, seine Aktivitäten im Bereich geschlossener Wertstoffkreisläufe in Europa auszubauen und den Übergang zu einem zirkulären sowie CO₂-neutral ausgerichteten Geschäftsmodell voranzutreiben. Die Anlage ist darauf ausgelegt, Fahrzeuge am Ende ihres Lebenszyklus systematisch zu demontieren und sowohl wiederverwendbare Komponenten als auch Sekundärrohstoffe zurückzugewinnen. Batterien, Räder und weitere Bauteile werden auf ihre Eignung zur Wiederaufbereitung, Weiterverwendung oder zum Recycling geprüft. Zudem sollen Materialien wie Kupfer, Stahl, Aluminium und Kunststoffe separiert und in die Produktion neuer Fahrzeuge zurückgeführt werden. Ziel ist eine ressourceneffiziente Nutzung von Materialien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das neue Werk ergänzt die bestehenden Produktionsaktivitäten am Standort Wałbrzych, an dem bereits Schlüsselkomponenten für hybride und konventionelle Antriebe gefertigt werden. Es handelt sich um Toyotas zweite Kreislauffabrik in Europa. Das erste Werk wurde 2025 im britischen Burnaston eröffnet und dient nach Angaben des Unternehmens als Referenzmodell für die Etablierung kreislauforientierter Geschäftsprozesse. Als Gründe für die Standortwahl nennt Toyota das Marktpotenzial für die Beschaffung von Altfahrzeugen, bestehende Recyclingstrukturen sowie die vorhandene Produktionsinfrastruktur in Polen. Für die kommenden Jahre sind vergleichbare Investitionen in weiteren europäischen Märkten vorgesehen. Nach Unternehmensangaben soll die stärkere Integration zirkulärer Prozesse den Einsatz CO₂-intensiver Primärrohstoffe verringern und die Resilienz der Lieferketten erhöhen. Durch eine auf Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung, Recycling und Materialeffizienz ausgerichtete Fahrzeugkonstruktion sollen Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduziert werden. Weitere Informationen: www.toyota.de |
Toyota Deutschland GmbH, Köln
» insgesamt 3 News über "Toyota Deutschland" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
HB-Therm: Arburg übernimmt Vertrieb in Spanien
Witte Automotive: Übernahme des Elektronikzulieferers Helbako
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
KraussMaffei Technologies: Dirk Musser wird neuer Geschäftsführer
Indorama Ventures + AMB: Recyclingfähige PET-Mehrschichtschalen für den industriellen Einsatz
Meist gelesen, 30 Tage
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
SKZ: Erweiterte Infrastruktur um CO₂-Schneestrahlanlage zur Reinigung von Kunststoffoberflächen
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|