| 15.05.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Johnson Controls, ein weltweit führender Anbieter automobiler Innenausstattung und Elektronik, verläßt den Autoinnenraum: Das Unternehmen setzt sein Know-how auf dem Gebiet der Naturfaser-Prozesstechnologie für die Serienherstellung von ultraleichten Karosserieteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen ein. „Die Mobilität der Zukunft erfordert neue Lösungen. Leichtbau ist eines der zentralen Zukunftsthemen. Bei der Herstellung von Carbon-Karosserieteilen können wir auf unser Technologie-Know-how zurückzugreifen“, sagt Han Hendriks, Vice President Global Product Development Interiors von Johnson Controls Automotive Experience. Bislang sei die Herstellung der sehr leichten Carbon-Komponenten mit hohem Aufwand und einem erheblichen Anteil von Handarbeit verbunden gewesen. „Wir zählen zu den Pionieren bei der Großserienfertigung von Carbon-Teilen in der Automobilindustrie. Möglich macht dies unser innovativer Produktionsprozess“, sagt Han Hendriks. Der neue Prozess basiert auf einem Nasspressverfahren, das Johnson Controls seit 2003 zur Herstellung von Holzfaser-Komponenten für den Fahrzeuginnenraum einsetzt. Bei dem nun adaptierten Verfahren wird eine mit Harz vorgetränkte Matte aus Carbonfasern zwischen die Formwerkzeuge gelegt und dann verpresst. Das überflüssige Harz entweicht während des Pressvorgangs am Formrand. Dies ermöglicht eine sehr hohe Faserdichte in den Karosserieteilen. Johnson Controls beliefert den Angaben zufolge bereits einen namhaften Automobilhersteller mit seinen innovativen Carbon-Komponenten. Weitere Informationen: www.johnsoncontrols.de |
Johnson Controls GmbH, Burscheid
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