| 31.05.2012, 15:56 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat angekündigt, 75 Millionen Euro in den Bau einer neuen Anlage für Hightech-Kunststoffe in Antwerpen zu investieren. Die World-Scale-Anlage für Polyamid-Kunststoffe ist für eine Jahreskapazität von rund 90.000 Tonnen ausgelegt und soll im ersten Quartal 2014 planmäßig in Betrieb genommen werden. Die neue Anlage zur Polymerisierung von Hightech-Kunststoffen entsteht in unmittelbarer Nähe zur Caprolactam-Anlage, die Lanxess in Antwerpen betreibt. Caprolactam ist das zentrale Vorprodukt für die Kunststoff-Herstellung bei Lanxess. "Durch diesen neuen Anlagenverbund können wir künftig von Antwerpen aus Lanxess AG unser globales Netzwerk von Compoundier-Betrieben mit Polyamid-Kunststoffen bedienen. Damit wird Antwerpen mehr denn je das Herzstück unseres weltweiten Geschäfts", sagte Michael Zobel, Leiter des Geschäftsbereichs High Performance Materials (HPM) bei Lanxess. Die gesamte Menge der bei Lanxess in Antwerpen hergestellten Kunststoffe wird im weltweiten Netzwerk von Lanxess-Compoundier-Anlagen zu den finalen Produkten der Marke Durethan weiterverarbeitet. Dabei werden die Kunststoffe unter anderem mit Glasfasern verstärkt, um deren Eigenschaften weiter zu verbessern und an kundenspezifische Anforderungen anzupassen. Die dazu benötigten Glasfasern werden ebenfalls in einer Lanxess-Anlage in Antwerpen produziert. Weitere Informationen: lanxess.com |
Lanxess AG, Leverkusen
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