| 14.06.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Hohe Flexibilität in der Fertigung kleiner Serien: Dieses Ziel erreicht Nikon Metrology, Hersteller messtechnischer Geräte, durch Nutzung der Additive Manufacturing-Technologie. Das Gehäuse eines Handheld-Scanners produziert Materialise für diesen Kunden im Lasersintern. Handgeführte Laserscanner setzt beispielsweise der Prototypenbau der Automobilindustrie ein, um die Abmessungen von Fahrzeugbauteilen mit den ursprünglichen CAD-Zeichnungen zu vergleichen. Auch beim Reverse Engineering, bei der Flächenrückführung vom Bauteil in CAD-Daten, bewähren sich diese Geräte. ![]() Das Additive Manufacturing schafft die Voraussetzung für die schnelle Variantenkonstruktion von Gehäusen. Die Form des Gehäuses wurde in laufender Serie schon mehrfach geändert, um neue Funktionen zu integrieren. Dabei entstanden laut Anbieter keine Zusatzkosten und kein Zeitverzug. Darüber hinaus erlaubt das Lasersintern das Erzeugen sehr komplexer Geometrien. Vorteilhaft sei auch das geringe Gewicht der lasergesinterten Komponenten. Das trage dazu bei, dass sich der Laserscanner ergonomisch und ermüdungsarm bedienen lasse. Auch die Abläufe in der Auftragsabwicklung und Fertigung haben sich geändert, seitdem Nikon Metrology die Produktionstechnologien von Materialise nutzt: Die Gehäuse werden nun erst geordert, wenn entsprechende Bestellungen eingegangen ist. Dank der kurzen Fertigungszeit sei keine Lagerhaltung mehr erforderlich. Damit ist der Handheld-Scanner von Nikon Metrology ein gutes Beispiel für den Trend, Additive Manufacturing-Bauteile nicht nur im Prototypenbau einzusetzen, sondern auch in der Serienfertigung zu nutzen. Weitere Informationen: www.materialise.com, www.nikonmetrology.com |
Materialise GmbH, Oberpfaffenhofen
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