| 28.08.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Sehr gute mechanische Eigenschaften, gute thermische und Medienbeständigkeit gepaart mit hoher Oberflächenqualität bieten die neuen glasfaserverstärkten PPA-Compounds aus der LATIGLOSS 57 Familie von LATI, die sich z.B. für Strukturbauteile in der Medizintechnik (oben) eignen, so der Anbieter. Neu ist auch ein gemeinsam mit Gimac di Maccagnan Giorgio entwickeltes elektrisch leitfähiges PA12 für die Extrusion von elektrischen Leitern mit einem Durchmesser von weniger als 200 µm (unten) - (Bild: LATI Deutschland). Die hochgefüllten Compounds der LATIGLOSS-Familie sind mit 30 Gew.-% Kohlenstofffasern bzw. 50 bis 60 Gew.-% Glasfasern erhältlich. Ein spezieller Modifikator sorgt den Angaben zufolge dafür, dass die Bauteile trotz des hohen Füllstoffgehalts eine gleichmäßige, glatte und hoch glänzende Oberfläche besitzen. Neu sind die unter der Bezeichnung LATIGLOSS 57 kommerzialisierten PPA-Typen mit 40 bis 60 Gew.-% Glasfasern. Sie besitzen demnach eine sehr hohe Festigkeit, Schlagzähigkeit und hohe Wärmeformbeständigkeit. Zudem sollen sie im Vergleich mit herkömmlichen Polyamid(PA) 6 oder 6.6-Compounds beständiger gegenüber aggressiven Medien sein. Als typische Anwendungen werden Strukturbauteile genannt, die eine hohe chemische und thermische Beständigkeit bei zugleich hoher Oberflächenqualität erfordern, z.B. in der Medizintechnik. ‚D6‘ ist der Zusatz für eine neue Familie an glasfaserverstärkten Hochleistungscompounds auf Basis von PPA, PPS und PEEK. Sie besitzen eine außerordentlich hohe Dimensionsstabilität, ohne dass die mechanischen Eigenschaften wie Bruchdehnung und Schlagzähigkeit dadurch beeinträchtigt werden, heißt es weiter. Trotz ihres hohen Glasfasergehalts und obwohl sie ohne mineralischen Füllstoff auskommen, zeigen diese Compounds demnach eine geringe Verzugsneigung. Sie sollen sich daher ideal eignen für Bauteile in der Präzisionsmechanik, Pneumatikventile und Antriebselemente. Aus der engen Zusammenarbeit von LATI mit Gimac di Maccagnan Giorgio, einem Hersteller von Mikroextrusionsmaschinen, stammt ein neues, mit Hilfe von Kohlenstoffnanoröhren (Carbon Nanotubes, CNT) elektrisch leitfähig eingestelltes PA12-Compound, das sich für die Extrusion von elektrischen Leitern mit einem Durchmesser von weniger als 200 µm eignet. Der elektrische Widerstand lasse sich über den CNT-Gehalt sowie eine Veränderung der Verarbeitungsparameter variabel einstellen. Damit der Widerstand über die gesamte Länge des Leiters konstant bleibt, sind die Nanoröhren gleichmäßig in der Polymermatrix verteilt. Auf Grund seiner hohen Festigkeit bei zugleich sehr hoher Biegsamkeit soll sich der elektrische Leiter selbst in engsten Radien verlegen lassen. Mögliche Anwendungen sind die Elektronik, die Automobil- und Medizintechnik sowie die Mechatronik. Weitere Informationen: www.lati.com Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle B2, Stand 2205 |
LATI Industria Termoplastici Deutschland GmbH, Wiesbaden
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