| 14.08.2012, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf Basis des ersten Halbjahres 2012 liegt die Masterflex AG, weltweit tätiger Spezialist für anspruchsvolle Verbindungssysteme aus Hightech-Kunststoffen, mit Umsatz und Ertrag voll im Rahmen seiner Wachstums-Planung, teilt das Unternehmen mit. Der Umsatz stieg demnach um 4,0 Prozent auf 28,3 Mio. Euro. Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 4,0 Mio. Euro und die Ebit-Marge 14,2 Prozent. Damit liegt die Gesellschaft den Angaben zufolge ganz im Rahmen ihrer Jahresprognose (57 bis 58 Mio. Euro Umsatz, Ebit von 8 Mio. Euro und eine Marge von 14 Prozent). Lizenz für China-Geschäft erhalten Dr. Andreas Bastin, Vorstandsvorsitzender: „Unser Geschäft läuft plangemäß. Auch ist die Stimmungslage auf Messen und bei unseren Kunden überwiegend positiv, wenngleich das Jahr 2012 durch die Diskussionen um Staatsschulden und Euro-Zone kein Jahr der Euphorie werden wird.“ Der börsennotierte Schlauchhersteller investiert derzeit kräftig in die Zukunft. Bastin: „Wir wollen mehr internationales Geschäft und weniger Europa-Zentrierung. Die Zulassung für unsere chinesische Tochtergesellschaft haben wir gerade erhalten. Und wir forcieren die Entwicklung für Schläuche in weniger konjunkturabhängigen Industrien, etwa der Lebensmittel-, Pharmazie- und Medizintechnik.“ Dies spiegelt sich den Angaben nach in den Zahlen von Q2 wieder. Bastin: „Gegenüber dem Vorjahr ist die Ebit-Marge mit 14,2 Prozent etwas niedriger. Dies liegt vor allem an den Vorlaufkosten der Internationalisierung, gerade für neues Vertriebspersonal, das derzeit für unsere Expansion in Asien oder Nord- und Südamerika gewonnen und eingearbeitet wird (Personaleinsatzquote nun 34,7 Prozent gegenüber 32,5 Prozent im Vorjahr). Diese Aufwendungen sind in unserer Jahresplanung selbstverständlich berücksichtigt. Und der einmalig anfallende Rechts- und Beratungsaufwand, der für den von der Hauptversammlung beschlossenen Rechtswandel in die „Masterflex SE“ anfällt, wurde im Interesse der Klarheit als Nicht-operative Aufwendungen separiert ausgewiesen.“ Drei Produkt-Innovationen auf den Markt gebracht Produktseitig sieht sich Masterflex als der führende Entwickler und Produzent von Schläuchen für Spezialanwendungen. Im April wurde die neuartige Produktiongeneration flammbeständiger bzw. selbstlöschender Schläuche XFlame(R) auf den Markt gebracht. Seit kurzem ist es dem Konzern auch möglich, Schläuche aus bestimmten Fluorpolymeren in ganz normalen thermoplastischen Produktionsverfahren - und somit in allen möglichen Varianten - herzustellen; diese Schläuche verfügen über ähnliche Eigenschaften wie etwa das Beschichtungsmaterial für Bratpfannen, heißt es weiter. Und im Sommer wurde das Produktsortiment um die Master-PURgreen Schläuche erweitert. Kennzeichen dieser Bio-Schläuche: Sie werden bis zu 52 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt (siehe auch plasticker-News vom 24.7.2012). Weitere Informationen: www.masterflex.de |
Masterflex AG, Gelsenkirchen
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