| 06.09.2012, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer Boryszew hat im ersten Halbjahr 2012 trotz deutlich steigender Umsätze weniger verdient als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen an die Börse Warschau meldete, legten die konsolidierten Umsätze um 22,3% auf 2,5 Mrd. PLN (596 Mio. EUR) zu. Der operative Gewinn ging dabei um 16% auf 119,5 Mio. PLN (28,3 Mio. EUR) zurück, der Nettogewinn sogar um mehr als 40% auf 59,8 Mio. PLN (14,2 Mio. EUR). Der Gewinnrückgang kam angesichts des schwierigeren Marktumfelds nicht unerwartet. Das Unternehmen unterstrich zudem, dass der operative Gewinn bereinigt um Einmaleffekte um 15 Mio. PLN höher ausgefallen wäre als im gleichen Vorjahreszeitraum. Boryszew-Vorstandschef Piotr Szeliga kündigte anlässlich der Präsentation der Halbjahresergebnisse zudem weitere Investitionen an. So werde Boryszew voraussichtlich im ersten Quartal 2013 ein Werk zur Herstellung von Spritzgusskomponenten in Russland in Betrieb nehmen. Die Investitionskosten hierfür liegen bei jeweils 10 Mio. EUR in diesem und dem kommenden Jahr. Szeliga zufolge hat Boryszew bereits Zusagen von Volkswagen zur Abnahme der Produktion des Werks mit einem Volumen von 20 Mio. EUR pro Jahr. Außerdem kündigte Szeliga an, innerhalb der nächsten 7-9 Monate die Produktion von Kunststoff-Regranulat bei der Konzerntochter Elana aufzunehmen. Hierfür sollen Anlagen der unlängst erworbenen deutschen Tochter YMOS von Elana übernommen werden. Das Regranulat dient als Ausgangsstoff für die Herstellung von Spritzgusskomponenten. Ein weiteres Großprojekt verfolgt Boryszew in Warschau. Hier erwartet das Unternehmen Szeliga zufolge innerhalb der nächsten zwei Monate die Baugenehmigung für ein Grundstück an der ul. Łucka im Zentrum Warschaus. Hier will Boryszew aller Voraussicht nach als Immobilienentwickler tätig werden und zwei jeweils 100 m hohe Bürohäuser errichten. Die Option, das Grundstück alternativ zu dem Bauprojekt zu verkaufen, ist jedoch noch nicht endgültig vom Tisch. Weitere Informationen: www.boryszew.com.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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