| 28.11.2012, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Solvay Engineering Plastics hat die Einführung von Sinterline™ an – einer ersten Serie speziell für das Selektive Lasersintern (SLS*) entwickelter PA6-Pulver angekündigt. Die SLS-Technologie ermöglicht laut Anbieter eine schnelle Fertigung komplexer Formteile. „Mit Sinterline™ lasergesinterte Teile zeigen eine thermische Beständigkeit und Steifigkeit vergleichbar mit der von PA6-Spritzgussteilen“, erläutert Ralph Rissé, Business Development Manager von Solvay Engineering Plastics. „Diese Innovation erweitert den Spielraum des Rapid Manufacturing und erschließt die kostengünstige Fertigung von voll funktionsfähigen Prototypen sowie Bauteilen in kleinen Stückzahlen.“ Solution F/E2R, ein Unternehmen im Engineering und Rapid Prototyping für Freizeitfahrzeuge und Raum- & Luftfahrtanwendungen, hat den Angaben zufolge die vorteilhaften Eigenschaften von Sinterline™ unter anderem bereits anhand von Luftansaugrohren und Bremsflüssigkeitsbehältern aufgezeigt. Zu den weiteren Anwendungen in der Entwicklung werden Bauteile für das Cockpit des Solar Impulse genannt, einem solar angetriebenen Flugzeug, für das Solvay der erste Hauptprojektpartner sei. „Die widerstandsfähige und ausgezeichnete Oberflächenqualität von Sinterline™ wird das Spektrum lasergesinterter Teile erweitern“, sagt Hermann Hanning, Technischer Leiter der LSS Laser Sinter Service GmbH, einem europaweit tätigen, spezialisierten Unternehmen für Rapid Prototyping. „Wir sind sicher, dass es sich rasch als ideales Material für zahlreiche Fahrzeug- und Elektronikanwendungen etablieren wird.“ Sinterline™ ist ein Markenname von Rhodia, Mitglied der Solvay-Gruppe. *Selektives Lasersintern (SLS) ist ein additiver Fertigungsprozess, bei dem Kunststoff- oder Metallpulver mit einem Hochleistungslaser aufgeschmolzen werden, um dreidimensionalen Formteile zu erhalten. Weitere Informationen: www.solvay.com |
Solvay, Brüssel, Belgien
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