| 21.02.2013, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Vor dem Hintergrund der diesjährigen Bundestagswahl präsentiert eine Initiative deutscher Wirtschaftsverbände in einem 10-Punkte-Papier ihre Forderungen an die Politik im Rahmen einer künftigen Wertstofferfassung, teilen die Initiatoren AGVU, BVE, DAVR, GDA, HDE, IK, Markenverband und Wirtschaftsvereinigung Stahl in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Die Wahrnehmung der Produktverantwortung von Herstellern und Vertreibern von Verpackungen hat aus Sicht der Initiatoren in den letzten 20 Jahren erst den Aufbau eines ökonomisch hocheffizienten Sammel- und Recyclingsystems in Deutschland ermöglicht. Dieses System wird demzufolge von der Bevölkerung flächendeckend akzeptiert, seine ökologischen Erfolge seien beispielhaft. Dieses Potenzial weiter auszubauen sei eine Gemeinschaftsaufgabe, für die Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft, die ihre Anforderungen in zehn Punkten formuliert haben. Dabei geht es den Wirtschaftsverbänden insbesondere um eine Weiterentwicklung des Erfolges der Verpackungsverordnung im Sinne einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Die Wirtschaft sei bereit, durch die Ausweitung der Produktverantwortung die Finanzierung der Erfassung, Sortierung und Verwertung von Kunststoff- und Metallabfällen zu übernehmen. Voraussetzung hierfür sei, dass die Organisationsverantwortung in der Hand der Privatwirtschaft bleibe und in wettbewerblichen Strukturen umgesetzt werde. Eine Abgabenlösung wird strikt abgelehnt. „Wir werden die inhaltlichen Positionen der Parteien im bevorstehenden Bundestagswahlkampf sehr genau anhand unserer zehn Punkte prüfen“, so Dr. Heike Schiffler, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der AGVU. Die Initiatoren in alphabetischer Auflistung sind: • Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V. • Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. • Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH • Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. • Handelsverband Deutschland e.V. • Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. • Markenverband e.V. • Wirtschaftsvereinigung Stahl Der Kontakt zur Initiantive erfolgt über die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V.. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.agvu.de |
Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V., Berlin
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