| 10.04.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Procap, ein führender europäischer Hersteller von Kunststoffdeckeln und Kunststoffverschlüssen, hat die Schoeller Cap Systems, ein mittelständisches Unternehmen aus Schwerin mit einem Umsatz von 12 Millionen Euro, übernommen, teilte Procap kürzlich mit. Neben dem Procap-Vertriebsbüro in Deutschland verfügt das Unternehmen demnach jetzt erstmals auch über eine eigene Produktionsstätte. Damit soll Procap Schwerin – so der neue Name – lokalen, regionalen sowie internationalen Kunden einen noch besseren Service bieten. Zu diesem Zeitpunkt fertigt SCS ausschließlich Verschlüsse für die Getränkeindustrie. Eine Ausweitung des Kundenstamms in der Geträkeindustrie sei wichtiger Bestandteil der Procap Unternehmensstrategie und die aktuelle Übernahme erlaube die Erweiterung der Aktivitäten in diesem Bereich und ergebe ein breiteres Produktangebot. „Das Fehlen einer Produktionsstätte in Deutschland hat die Marktposition von Procap entscheidend geschwächt“, erklärt Benoit Henckes, Vorstandsvorsitzender von Procap. „Vor fünf Jahren hatten wir uns vorgenommen, dies zu ändern. Deshalb beschlossen wir, ein bereits existierendes Unternehmen zu übernehmen, das in diesem stark wettbewerbsorientierten und gleichzeitig nur langsam wachsenden Markt bereits etabliert ist. SCS verfügt über einen ausgezeichneten Ruf in der Branche und bildet damit eine hervorragende Ergänzung für Procap." Da sich SCS im Norden Deutschlands befindet, sollen durch diesen Erwerb auch die Wachstumsbestrebungen von Procap in Skandinavien und Polen bedient werden. Alle zurzeit 40 Beschäftigen von SCS werden den Angaben zufolge von der Procap Gruppe übernommen. |
Procap Wiltz SA Luxemburg, Wiltz, Luxemburg
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