| 23.05.2013, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Kunststoff- und Metallverarbeiter Boryszew leidet unter der Konjunkturschwäche in der Automobilindustrie. Für das erste Quartal 2013 meldet das Unternehmen in konsolidierten Zahlen einen Umsatzrückgang um 3,7% auf 1,2 Mrd. PLN (290 Mio. EUR). Der operative Gewinn schrumpfte dabei um mehr als die Hälfte auf nur noch 28,3 Mio. PLN (6,8 Mio. EUR), der Vorsteuergewinn ebenfalls um mehr als die Hälfte auf 20,2 Mio. PLN (4,8 Mio. EUR). Für das vergangene Jahr konnte Boryszew noch einen Umsatzanstieg um 12,7% auf 4,88 Mrd. PLN (1,17 Mrd. EUR) berichten, allerdings waren die Gewinne schon im letzten Jahr auf weniger als die Hälfte des Niveaus von 2011 geschrumpft: Operativ verdiente die Boryszew-Gruppe 2012 134 Mio. PLN (32,2 Mio. EUR), vor Steuern 99 Mio. PLN (23,7 Mio. EUR). Auf der Quartalspressekonferenz erklärte Boryszew-Vorstandschef Piotr Szeliga, man erwarte für 2013 ein "stabiles Jahr" und für 2014 und 2015 eine Verbesserung der Ertragslage. Man arbeite weiter an der Verlagerung von Produktionseinheiten von Deutschland nach Polen und prüfe hierfür auch die Übernahme einer polnischen Produktionsstätte, die noch Teile der deutschen Produktion aufnehmen könnte. Das Investitionsbudget von Boryszew liegt in diesem Jahr bei 160-180 Mio. PLN (38-43 Mio. EUR). Schwerpunkte sind dabei die Inbetriebnahme des Spritzgusskomponentenwerks im russischen Dzerzhinsk und die Erweiterung der Produktionskapazität der Aluminiumhütte Huta Aluminium Konin. Weitere Informationen: www.boryszew.com.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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