| 10.06.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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BASF setzt sich in Asien-Pazifik bei der Umsetzung der weltweiten „We create chemistry“-Strategie ehrgeizige Ziele und legt dabei einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Um bis 2020 mit Kunden in der Region einen Umsatz von 25 Milliarden € zu erzielen, plant BASF im Rahmen ihrer Asien-Pazifik-Strategie Investitionen in Höhe von 10 Milliarden €, die Schaffung von rund 9.000 neuen Arbeitsplätzen und jährliche Einsparungen von 1 Milliarde €.[1] Rund ein Viertel der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der BASF soll bis 2020 in Asien-Pazifik betrieben werden. Ziel sei es, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln. Ressourcenschonung, Ernährung und eine höhere Lebensqualität stehen dabei im Mittelpunkt. „Asien-Pazifik wird in den kommenden Jahren mit großen Herausforderungen konfrontiert sein und zugleich der am schnellsten wachsende Markt für die chemische Industrie bleiben. Mit unserer Asien-Pazifik-Strategie positionieren wir BASF als führenden Anbieter nachhaltiger Lösungen in der Region“, sagte Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF SE und verantwortlich für die Region Asien-Pazifik. „Mit unserem starken globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk werden wir das Innovationspotential in Asien-Pazifik deutlich stärken, um unsere Kunden aus allen Branchen in der Region noch besser bedienen zu können.“ Umsatzziel von 25 Milliarden € bis 2020 in Asien-Pazifik BASF schätzt die jährliche Wachstumsrate für die reale Chemieproduktion in Asien-Pazifik bis 2020 auf 6,2 %. Dieser Wert liege deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 4,0 %. Gemäß ihrer Strategie strebt BASF in Asien-Pazifik ein profitables Wachstum von mindestens zwei Prozentpunkten über der regionalen Chemieproduktion an, um im Jahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 25 Milliarden € zu erzielen. BASF wird mit Kunden in Kernmärkten zusammenarbeiten. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln für Anwendungen wie beispielsweise klimafreundliches Bauen, fortschrittliche Pharmaproduktion, umweltverträgliche Lacke, nachhaltigere Verpackungen, energieeffiziente Fahrzeuge, erneuerbare Energien und eine ressourcenschonendere Landwirtschaft. Ein Viertel der weltweiten F&E-Aktivitäten bis 2020 in der Region BASF plant, bis 2020 rund ein Viertel der weltweiten Forschung in Asien-Pazifik zu betreiben. Dazu soll in der Region die Zahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung auf etwa 3.500 steigen (2012: 800 Mitarbeiter). BASF baut außerdem Forschungseinrichtungen auf in den Bereichen Elektronik- und Batteriematerialien, Landwirtschaft, Katalyse, Bergbau, Wasseraufbereitung, Polymere und Mineralien. Nach der erfolgreichen Eröffnung des Innovation Campus Asia Pacific in Schanghai/China, prüft das Unternehmen den Aufbau eines weiteren Innovation Campus in der Region. Mehr als 2 Milliarden € Umsatz will BASF bis 2020 in Asien-Pazifik durch neue Geschäftsfelder und Akquisitionen erzielen. Das Wachstum und der Wertbeitrag der BASF in Asien-Pazifik sollen sich entsprechend den sich verändernden wirtschaftlichen und demographischen Rahmenbedingungen entwickeln. Das Unternehmen will Lösungen für die Bedürfnisse der wachsenden Mittelschicht anbieten. Dazu zählen Lösungen für bezahlbaren Wohnraum, Nahrungsmittelanreicherung, Windenergie sowie die Trinkwasseraufbereitung. Außerdem plant BASF, neue Märkte in der Mongolei, in Laos, Myanmar und Kambodscha zu erschließen. Investitionen in die Produktion vor Ort Bis 2020 will BASF etwa 75 % ihrer Produkte, die in Asien-Pazifik verkauft werden, vor Ort herstellen. Auf diese Weise soll die Zusammenarbeit mit und die Lieferantenposition gegenüber Kunden aus der Region gestärkt werden. Zugleich trage die regionale Produktion zur effizienteren Nutzung von Ressourcen bei: Der Transportaufwand für Importe und Exporte sinkt und Energie sowie Rohstoffe können aufgrund hochintegrierter Produktionssysteme in Kundennähe besser genutzt werden. Um die Produktion in Asien-Pazifik weiter auszubauen, plant BASF zusammen mit ihren Partnern Investitionen in Höhe von 10 Milliarden € bis 2020. Zurzeit betreibt BASF in der Region mehr als 100 Produktionsstandorte, darunter zwei hochintegrierte Verbundstandorte in Kuantan/Malaysia sowie Nanjing/China. Ab 2020 Einsparungen von jährlich 1 Milliarde € durch Effizienzmaßnahmen BASF will zahlreiche Effizienzmaßnahmen umsetzen, die ab 2020 jährlich etwa 1 Milliarde € einsparen sollen. Dazu zählt der Ausbau des technischen Beschaffungsnetzwerks in der Region, mit dem Ziel Transportkosten zu verringern, die Qualität zu verbessern und Investitionsabläufe zu beschleunigen. Rund 9.000 neue Arbeitsplätze in Asien-Pazifik bis 2020 Der weitere Aufbau einer starken Mitarbeiterbasis in Asien-Pazifik wird als entscheidend für den langfristigen Erfolg der BASF in der Region gesehen. Das Unternehmen profitiert von der wachsenden Anzahl von Fachkräften in der Region und will bis 2020 rund 9.000 Arbeitsplätze schaffen, davon einen Großteil in der Produktion. Außerdem startet BASF die ersten Programme ihres weltweiten Learning Campus in Asien-Pazifik. Dazu zählt eine Einrichtung in Singapur, die sich auf die regionale Talentförderung konzentriert und ein Zentrum für innovatives Lernen bilden soll. Ein zentraler Aspekt der BASF-Strategie ist der Beitrag des Unternehmens zur gesellschaftlichen Entwicklung des Umfelds, in dem BASF tätig ist. Dazu gehören Partnerschaften für verantwortungsvolle Investitionen, transparente Kommunikation und gesellschaftliches Engagement. [1] Sämtliche Werte basieren auf den geänderten internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 10 und 11. Die Investitionen von 10 Milliarden € beinhalten Investitionen von Partnern; sie beinhalten keine Investitionen in immaterielle Vermögenswerte. Weitere Informationen: www.basf.de |
BASF SE, Ludwigshafen
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