| 12.06.2013, 06:07 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ineos hat kürzlich die Absicht angekündigt, die Produktion von expandierbarem Polystyrol (EPS) am Marler Standort in Deutschland zum Ende es vierten Quartals 2013 einzustellen. Gespräche mit den Beschäftigten und dem Betriebsrat sollen nun unmittelbar aufgenommen werden, um alternative Stellen für die ca. 65 von dieser Entscheidung betroffenen Beschäftigten zu finden. EPS wird im Wesentlichen für Dämmmaterial in Gebäuden eingesetzt. Da der europäische Baumarkt unter sehr schlechten Marktbedingungen leide, sei die Nachfrage nach EPS stark gesunken, begründet das Unternehmen diese Entscheidung. Die Betriebskosten zur Herstellung von EPS seien durch die kürzliche Schließung der Polystyrol- und Styrolmonomeranlagen zudem gestiegen. Durch die Schließung der beiden Anlagen seien Synergien verloren gegangen. Die Rohstoffkosten seien hoch, und die Ertragssituation der EPS-Anlage sei so schwach, dass keine Nachhaltigkeit gegeben sei. Der Entscheidung, die EPS-Anlage in Marl zu schließen, sei eine umfassende und detaillierte Untersuchung vorausgegangen, die deutlich herausgestellt habe, dass Ineos Styrenics die Produktionskapazitäten in den verbleibenden drei Standorten optimieren müsse. Die Schließung soll die Kosteneffizienz des EPS-Geschäfts verbessern, um weiterhin die Anforderungen der Kunden in einem sehr umkämpften europaweiten Markt zu erfüllen. Ineos Styrenics bleibt den Angaben zufolge weiterhin im EPS-Geschäft tätig. Auch nach der Schließung der EPS-Anlage in Marl werde Ineos Styrenics einer der größten Produzenten von EPS in Europa mit ca. 350.000 Tonnen Kapazität bleiben. Ab Ende des Jahres 2013 soll die Lieferung von hoch qualitativem EPS aus den Standorten Breda in den Niederlanden sowie Ribécourt und Wingles in Frankreich erfolgen. Weitere Informationen: www.ineos.com |
Ineos Group AG, Rolle, Schweiz
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