| 13.06.2013, 06:12 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der japanische Chemiekonzern Asahi Kasei Chemicals übernimmt die Anteile der US-amerikanischen DuPont an dem bislang zu gleichen Teilen kontrollierten Joint Venture Asahi-DuPont POM Zhangjiagang (ADZ). Asahi Kasei informierte zu Wochenbeginn über eine entsprechende Einigung mit DuPont China Holdings, ohne auf Details der geplanten Transaktion einzugehen. Die Übernahme bedarf noch der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Das Gemeinschaftsunternehmen ADZ produziert seit 2004 im ostchinesischen Zhangjiagang Polyoxymethylen-Copolymere (POM-C) und verfügt dabei über Kapazitäten von 20.000 Tonnen im Jahr. Die Investitionen in das Projekt beliefen sich laut der aktuellen Aussendung von Asahi Kasei auf insgesamt 32 Mio. USD. Mit der vollen Kontrolle über ADZ stärkt Asahi Kasei nach eigenen Angaben ihre Position als weltweit einziger Produzent von sowohl POM-C als auch Polyoxymethylen-Homopolymeren (POM-H). Der japanische Konzern erwartet in diesem Segment einen weiteren Anstieg der Nachfrage in China und anderen asiatischen Staaten insbesondere aus der Autoindustrie. DuPont wird nach dem Rückzug aus ADZ den chinesischen Markt weiterhin mit POM-H der Marke Delrin von ihrem Produktionsstandort in Shenzhen aus beliefern. Polyoxymethylen (POM) findet als thermoplastischer Kunststoff mit hoher Festigkeit vor allem Verwendung bei der Herstellung von Komponenten im Fahrzeugbau, Maschinenbau und in der Elektrotechnik. Weitere Informationen: www.asahi-kasei.co.jp, www.dupont.com, www.adzpom.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, China
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