| 16.08.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der Spezialmaschinenbauer LPKF weist im kürzlich veröffentlichten Halbjahresbericht einen gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 39 Prozent auf 70 Mio. EUR gestiegenen Umsatz aus. Mit einem Wert von rund 15 Mio. EUR verdoppelte das Unternehmen demzufolge das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des ersten Halbjahrs 2012. Die EBIT-Marge liegt bei 22 Prozent. Umsatz und EBIT-Entwicklung liegen damit über den Erwartungen. Jahresprognose leicht angehoben Aufgrund des unerwartet starken Geschäfts mit Systemen zur Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) im ersten Halbjahr hat LPKF vor einigen Tagen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Der Vorstand erwartet für den LPKF-Konzern einen Umsatz von 119 – 123 Mio. EUR (vorher: 115 - 120 Mio. EUR) für 2013. Die EBIT-Marge soll 2013 zwischen 16 und 17 Prozent (vorher: 15 – 16 Prozent) liegen. Trotz der Rekordwerte in Umsatz und Ergebnis des ersten Halbjahrs wurde die Prognose für das Gesamtjahr nur moderat angehoben. Zum einen erwartet die Geschäftsleitung, dass das LDS-Geschäft nach der unerwartet guten Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2013 im zweiten Halbjahr keine ähnlich starken Umsatzbeiträge liefern wird. Ein weiterer Grund sei der planmäßig abgearbeitete Großauftrag aus der Solarindustrie, der den Umsatz des ersten Halbjahrs positiv beeinflusst habe. Aufgrund der anhaltenden Schwäche des Solarmarktes stellt sich das Unternehmen weiterhin in der zweiten Jahreshälfte auf einen spürbaren Umsatzrückgang im Produktbereich Solar Module Equipment ein. Die Abarbeitung des großen Solarrahmenauftrags zeige sich auch in einer schwächeren Auftragslage. So liegt der Auftragseingang nach sechs Monaten mit rund 56 Mio. EUR 6 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Für 2014 und 2015 rechnet LPKF in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin mit einem Umsatzwachstum von rund 10 Prozent pro Jahr und mit einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17 Prozent. Der hohe Umsatz und auch der Auftragseingang des ersten Halbjahrs gehen zum großen Teil auf das Konto der Systeme zur Laser-Direkt-Strukturierung. Die Anzahl der Antennen, die in modernen Smartphones benötigt werden, steigt, und immer mehr Smartphonehersteller setzen bei der Herstellung der Antennen auf LPKFs LDS-Technologie. Das Unternehmen rechnet deshalb mit weiterem Wachstum für LDS im Antennenbereich. Aber auch außerhalb der Antenne zeichnen sich Wachstumsmöglichkeiten ab. Im Herbst will LPKF mit zwei neuen LDS-Systemen das Produktspektrum auch für neue Anwendungen erweitern. Gute Geschäftsentwicklung bei den Produktbereichen Kunststoffschweißen und Rapid Prototyping Neben dem überragenden LDS-Geschäft hätten insbesondere die Produktbereiche Kunststoffschweißen und Rapid Prototyping zu der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr beigetragen. LPKF investiert im laufenden Geschäftsjahr in den Ausbau der Produktionskapazitäten für das Kunststoffschweißen. Außerdem soll am Hauptsitz in Garbsen ein neues Hauptgebäude entstehen. Dafür will das Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 außergewöhnlich hohe Investitionen in das zukünftige Unternehmenswachstum tätigen. Weitere Informationen: www.lpkf-laserwelding.de, www.lpkf.de |
LPKF Laser & Electronics AG, Erlangen
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