| 19.08.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der in Gleisdorf, Österreich, beheimatete Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik konnte seinen Umsatz im 1. Halbjahr 2013 um 23,4 % steigern, das Betriebsergebnis blieb durch Anlaufverluste im Aufbau begriffener Tochtergesellschaften mit EUR 2,3 Mio. jedoch unter dem Vorjahresniveau. Obwohl sich das Marktumfeld zunehmend schwierig präsentiert, konnte ein solider Auftragseingang erzielt werden, teilt das Unternehmen mit. Der im vierten Quartal 2012 spürbare Aufwärtstrend im Auftragseingang ließ demzufolge im 1. Halbjahr 2013 wieder merklich nach. Insgesamt akquirierte Binder+Co in den ersten sechs Monaten 2013 neue Aufträge im Wert von EUR 37,95 Mio. und blieb damit um 19,0 % unter dem Wert der Vergleichsperiode 2012. Auf Basis des sehr guten Auftragsstands von EUR 40,16 Mio. zu Jahresbeginn konnte die Gruppe im 1. Halbjahr dennoch ein Umsatzplus von 23,4 % auf EUR 46,22 Mio. erzielen (H1/2012: EUR 37,46 Mio.). Anlaufverluste aus den jungen, noch im Aufbau begriffenen Tochtergesellschaften Comec-Binder S.r.l., Bublon GmbH und Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. belasteten jedoch das Betriebsergebnis, das mit EUR 2,33 Mio. zwar auf gutem Niveau, jedoch um 22,6 % unter dem Vorjahreswert lag (H1/2012: EUR 3,01 Mio.). Das Neugeschäft von Binder+Co konzentriert sich in allen drei Segmenten weiterhin fast ausschließlich auf Einzelmaschinen und merklich weniger auf Systeme und Gesamtanlagen. Per 30. Juni 2013 lag damit auch der Auftragsstand mit EUR 31,86 Mio. um 16,6 % unter dem Vorjahreswert (30.6.2012: EUR 38,19 Mio.). Das traditionell stärkste Segment Aufbereitungstechnik steuerte mit einem Umsatz von EUR 19,46 Mio. im 1. Halbjahr 2013 den größten Anteil zum Gruppenumsatz bei, sein Ergebnis war jedoch durch die erwähnten Anlaufverluste der hier abgebildeten jungen Tochtergesellschaften belastet. Der Umsatzbeitrag des Segments Umwelttechnik – es konzentriert sich auf Sortiermaschinen für Glas- und Kunststoff-Recycling – lag mit EUR 13,63 Mio. um 7,2 % über dem Vorjahreswert, und auch das Segmentergebnis übertraf das gute Vorjahresniveau. Das im eigenständigen Tochterunternehmen Statec Binder GmbH geführte Segment Verpackungstechnik wies mit EUR 13,13 Mio. im 1. Halbjahr 2013 verglichen mit der Vorjahresperiode sogar ein Umsatzwachstum von 140,0 % auf, das sich auch in einer markanten Ergebnissteigerung niederschlug. In allen drei Segmenten blieb das margenstarke Ersatzteil- und Servicegeschäft konstant hoch. Solider Auftragsstand Der Auftragsstand betrug zum 30. Juni 2013 EUR 31,86 Mio. (30.6.2012: EUR 38,19 Mio.) und bildet damit trotz des Rückgangs im Jahresvergleich eine solide Basis für die weitere Entwicklung im Geschäftsjahr 2013. Das Management geht davon aus, dass Umsatz und Ergebnis für 2013 etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden können. Mitarbeiterstand ausgebaut Im Zuge der zunehmenden Internationalisierung der Binder+Co Gruppe stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber Ende 2012 bis zum 30. Juni 2013 um weitere 6,5 % auf 362 an. Weitere Investitionen am Standort Gleisdorf Die im Vorjahr am Standort Gleisdorf gestarteten Neu- und Umbauprojekte wurden im 1. Halbjahr 2013 mit Investitionen in Höhe von EUR 2,13 Mio. fortgesetzt. Über Binder+Co Binder+Co gilt als Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik speziell in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Ende 2006 an der Wiener Börse eingeführt, werden die Binder+Co-Aktien im Dritten Markt im Segment mid market gehandelt. Die Binder+Co Gruppe besteht aus der Binder+Co AG, den drei 100%-Töchtern Comec-Binder S.r.l., Bublon GmbH und Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. sowie dem Joint Venture Statec Binder GmbH (50,7 %). Weitere Informationen: www.binder-co.at |
Binder+Co AG, Gleisdorf, Österreich
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