| 23.08.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Seit dem 16.08.2013 hat der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg eine weitere Attraktion: Zwischen der Internationalen Gartenschau (igs) und der Internationalen Bauausstellung (IBA) präsentiert sich eine dreidimensionale Raumskulptur aus carbon- und glasfaserverstärktem Kunststoff (CFK/GFK). Das futuristisch anmutende Objekt besteht aus drei identischen Flügeln und wurde aus nur einem 10 cm dicken Band geformt. Die 2,30 m hohe und 8 m breite Skulptur wurde von den Architekten Arnd-Benedikt Willert-Klasing und der gebürtigen Staderin Julia-Elise Hoins vom Architekturbüro BAT Bureau for Advanced Tectonics entwickelt. Bei der Realisierung ihres Projektes, mit dem Ziel den weiteren Einzug von CFK/GFK Composite Materialien in der Architektur zu fördern, wurden sie von zehn Unterstützern aus dem CFK-Valley Stade Netzwerk und 15 weiteren Sponsoren unterstützt. Drei Monate lang wird die Raumskulptur „Virtual Techtonics“ auf der grünen Wiese vor der neuen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Wilhelmsburg stehen bis sie zum CFK-Valley nach Stade kommt. Die dreidimensionale Raumskulptur, die die besonderen Eigenschaften von CFK/GFK Composite Materialien nutzt, wurde mit Hilfe des Ingenieurbüros Dr. Binnewies (Hamburg) und dem Background des CFK-Valley Stade umgesetzt. Zu den Sponsoren aus dem Netzwerk zählen AFFAN Innovative Structures L.L.C. (Dubai), CFK-Valley Stade Recycling (Wischhafen), CTC GmbH (Stade), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (Stade), Faserinstitut Bremen e.V. (Bremen), Hahlbrock GmbH (Wunstorf), Oellerich GmbH & Co. KG (Stade), ONYX composites GmbH (Osnabrück), Volksbank Stade-Cuxhaven eG (Stade) sowie die Geschäftsstelle CFK-Valley Stade selbst. Die Skulptur wurde mittels „Intelligent Modelling Tools“ am Computer entworfen. Die 3D Koordinaten konnten auf diese Weise einfach für die weitere Fertigung verwendet werden. Das Ingenieurbüro Dr. Binnewies hat die Daten in ihre Software eingelesen und so die Finite Elemente Berechnung und die weitere Statik generiert. Die Firma Hahlbrock hat die räumlichen Koordinaten ebenfalls verwendet, um die komplexe Geometrie mittels CNC-Fräse zu fertigen. Das besondere an dem architektonischen Kunstobjekt ist, dass durch die Geometrie des Knotens in Kombination mit dem mehrfachgekrümmten Freiformflächen der Effekt genutzt wird, die Raumskulptur aus jeder Perspektive anders erscheinen zu lassen. So schließt und öffnet sie sich je nach Standort des Betrachters und rahmt gewählte Perspektiven. Mit der Idee der nachhaltigen Gestalt kann die Skulptur an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden, ohne dass diese ihre Wirkung verliert. Weitere Informationen: www.carbonic-design.de, www.cfk-valley.com |
CFK-Valley Stade e.V., Stade
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