| 06.09.2013, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Bayer-Konzern will sein Russland-Geschäft weiter ausbauen. Gegenüber 2012 soll der Jahresumsatz um 80 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2017 steigen. Gleichzeitig will Bayer über 800 neue Stellen schaffen und die Anzahl seiner Mitarbeiter von 1.570 im Jahr 2012 auf rund 2.400 im Jahr 2017 erhöhen. "Wir fühlen uns Russland als Partner verpflichtet und wollen weiterhin einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung dieses Landes leisten, sowohl auf geschäftlicher Ebene als auch in der russischen Gesellschaft", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Bayer, Dr. Marijn Dekkers, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Moskau. Innovationen und Know-how von Bayer würden dabei die strategischen Ziele Russlands im Rahmen der laufenden Regierungsprogramme unterstützen. Das Unternehmen erzielte den Angaben zufolge im Jahr 2012 in Russland einen Umsatz von 726 Millionen Euro. Davon entfielen 67 Prozent auf HealthCare. Im ersten Halbjahr 2013 habe Bayer mit einem Umsatzwachstum von 12,5 Prozent erneut kräftig zulegen können. "Die Mittelschicht, die die Entwicklung des Gesamtkonsums wesentlich mitbestimmt, wächst zusehends. Es ist damit zu rechnen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt und sich positiv auf die für Bayer wichtigen Branchen auswirkt", sagte Dekkers, der damit die Wachstumschancen des Unternehmens in Russland hervorhob. Für alle Teilkonzerne erwartet er eine deutliche Umsatzsteigerung. Die Zwei-Milliarden-Schwelle könne im Jahr 2022 überschritten werden. Russland würde damit unter die Top-10-Märkte für Bayer aufrücken. Starkes Wachstum bei Bayer MaterialScience Bayer MaterialScience, das Vorprodukte für hochwertige polymerbasierte Materialien herstellt und 20 Prozent des Umsatzes von Bayer in Russland im Jahr 2012 ausmachte, erlebt demnach ein starkes Wachstum von Abnehmerbranchen wie der Bau-, Automobil-, Elektro- und Elektronik- sowie der Möbelindustrie. Von 149 Millionen Euro im Jahr 2012 soll der Umsatz von MaterialScience auf 230 Millionen Euro im Jahr 2017 steigen; dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 9 Prozent. "Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststoffmaterialien in Mittel-Ost-Europa und den GUS-Staaten ist vier Mal geringer als in Westeuropa", sagte Dekkers und wies damit auf das Marktpotenzial für moderne Materialien in Russland hin. Bayer verfüge in den Abnehmerindustrien bereits über hohe Marktanteile. Eine wesentliche Rolle bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens in Russland sollen Kooperationen und Partnerschaften spielen. "Sie sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Bayer bekannter wird, die Geschäftsmöglichkeiten zunehmen und wichtige wirtschaftliche und soziale Entwicklungsziele der russischen Regierung gefördert werden", erklärte Dekkers. In allen Teilkonzernen bestünden Kooperationen in der Auftragsfertigung. Dadurch werde das Geschäft erfolgreich entwickelt und gleichzeitig Unterstützung für lokale Branchen geleistet. Weitere Informationen: www.bayer.com, www.bayermaterialscience.de |
Bayer AG, Leverkusen
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