| 09.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zur K 2013 präsentiert die Reifenhäuser Extrusion Technology, ein Tochterunternehmen der Reifenhäuser Gruppe, eine Einschnecken-Extruder-Zukunftsstudie, die laut Unternehmen mindestens sechs Jahre in die Zukunft blickt. Die Studie zeigt demnach Besuchern, welche Features zukünftig Stand der Technik sein werden. Mit der Zukunftsstudie haben sich die Entwickler der Reifenhäuser Extrusion Technology vor allem den Themen Energie, Leistung, Zuverlässigkeit, Wartung, Bedienung und dem sinnvollen Zusammenspiel zwischen Design und Funktionalität angenommen.Dr. Tim Pohl, Geschäftsführer der Reifenhäuser Extrusion Technology: „Wer führende Technologie anbietet, der muss sich mit der Zukunft beschäftigen und frühzeitig über Technologien nachdenken, die heute vielleicht noch nicht machbar sind, aber den aktuellen Trends Rechnung tragen. Wir zeigen unseren Besuchern auf der K, welche dieser Trends in unseren Augen zukunftweisend sein werden. In die Studie sind aktuelle Entwicklungen eingeflossen, die es bereits kurz nach der Kunststoffmesse geben wird – aber auch Visionäres, das frühestens in sechs Jahren wirtschaftlich umsetzbar ist. In dem neuen Extruder zeigen wir außerdem, wie innovatives Design die Funktionalität und Bedienung verbessert.“ Die Zukunftsstudie wird demnach unter anderem ein innovatives Plastifizierkonzept namens Energizer zeigen, das den Energieeintrag minimiert und auf eine Zylinderkühlung weitgehend verzichtet. Mit der Energizer Technologie werden bis zu 20 Grad kältere Schmelzetemperaturen bei gleicher Durchsatzleistung und Schmelzequalität ermöglicht. Damit lasse sich sowohl Energie sparen als auch bei Bedarf die Produktionsleistung der kompletten Extrusionsanlage deutlich steigern. Gemeinsam mit Siemens zeigt die Extrusion Technology ein neues Extrudersantriebskonzept, das die freie Auswahl des Motortyps ermöglicht. Ohne zusätzliche Engineeringaufwendungen sollen Kunden zukünftig die Motorschutzklasse und die Motorkühlungsart frei auswählen können. Auf diese Weise soll der Extruder flexibel an spezielle Umgebungsbedingungen wie Reinraumatmosphäre angepasst werden können. Für den Extruderbau werde die Technologie voraussichtlich ab 2015 auf den Markt kommen. Bei Reifenhäuser soll sie bereits auf der diesjährigen K zu sehen sein. Die moderne Siemens Simogear-Technologie wird mit einem 1PHA8 Motor kombiniert. Eine weitere Vision ist der Einsatz von Peltier-Elementen zur Kühlung und gezielten Erwärmung des Nutbuchsenbereiches. Peltier-Elemente sind spezielle thermoelektrische Generatoren, bei denen durch Anlegen von Strom eine Temperaturdifferenz erzeugt wird. Durch die geschickte Kombination der Elemente mit Lüftungsgebläsen könnte die sonst übliche Wassertemperierung in Nutbuchsenextrudern zukünftig komplett entfallen. Alle weiteren Features und das neue Design zeigt die Reifenhäuser Extrusion Technology erstmals auf der K 2013, Halle 17, Stand C22. Weitere Informationen: www.reifenhauser.com, www.reifenhauser-et.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 17, Stand C22 |
Reifenhäuser Extrusion Technology GmbH & Co. KG, Troisdorf
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