| 18.10.2013, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Chemiekonzern Dow Chemical verkauft seine Sparte Polypropylene Licensing & Catalysts an das US-amerikanische Branchenunternehmen W. R. Grace. Laut Pressemitteilung beläuft sich der Kaufpreis auf 500 Mio. USD, der Abschluss der Transaktion ist vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden bis Ende dieses Jahres vorgesehen. Mit der Konzernsparte veräußert Dow Chemical ihre Aktivitäten im Rahmen des weltweiten Vertriebs der Prozesstechnologie Unipol und von Katalysatoren für die Herstellung von Polypropylen. Dabei übernimmt W. R. Grace auch ein Katalysatorenwerk in Norco bei New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana. Dow-CEO Andrew N. Liveris erklärt in der Aussendung: "Die heutige Ankündigung zeigt erneut den klaren Fokus von Dow auf die Bereinigung unseres Portfolios von Aktiva, die nicht mehr der Konzernstrategie entsprechen. Wir konzentrieren uns auf Wachstumsbereiche mit starken Positionen in attraktiven Märkten wie der Elektronikindustrie, der Wasserwirtschaft, der Verpackungsindustrie und der Agrarwirtschaft." In den kommenden Monaten plant der Konzern den Verkauf von weiteren Bereichen. Der aktuellen Mitteilung zufolge will sich Dow Chemical bis Ende 2014 von Beteiligungen im Gesamtwert von 1,5 Mrd. USD trennen. Die Erlöse sollen für den Schuldenabbau verwendet, in das Kerngeschäft investiert und teilweise an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die in Columbia im US-Bundesstaat Maryland ansässige W. R. Grace ist ein weltweit führender Hersteller von Katalysatoren und Spezialchemikalien und will durch die Übernahme der Dow-Sparte die Marktposition im Poyolefin-Segment weiter ausbauen. Dow Chemical hat ihre Zentrale in Midland im US-Bundesstaat Michigan. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 54.000 Mitarbeiter an 188 Standorten in 36 Ländern und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 57 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.grace.com, www.dow.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, USA
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