| 28.10.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In Russland ist in den ersten drei Quartalen 2013 die Produktion von Polypropylen (PP) gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 22% auf insgesamt rund 583.000 Tonnen gestiegen. Laut Angaben der Branchenconsulting "Market Report" ist der deutliche Produktionsanstieg vor allem auf den Start der PP-Produktion bei PoliOm im westsibirischen Omsk im Februar zurückzuführen, wo bis Ende September 73.600 Tonnen PP produziert wurden und insgesamt eine Jahresproduktion von bis zu 180.000 Tonnen angestrebt wird. Zudem steigerte die LUKoil-Tochter Stavrolen in Budyonnovsk (Region Stavropol) ihre PP-Produktion in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 40.000 Tonnen auf 95.000 Tonnen, nachdem die Anlagen Anfang 2012 wegen einer Havarie still lagen. Größter PP-Produzent bleibt die im tatarischen Nizhnekamsk ansässige NizhnekamskNefteKhim (NKNKh), deren Ausstoß in den ersten drei Quartalen 2013 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum aufgrund einer planmäßigen Wartung um ca. 5.400 Tonnen auf 153.600 Tonnen zurückging. Ebenfalls rückläufig wegen einer geplanten Reparatur war die PP-Produktion bei der zum Sibur-Konzern gehörenden TomskNefteKhim (92.000 Tonnen / -8.000 Tonnen). Die Moskauer Sibur-Tochter NPP NefteKhimiya konnte hingegen ihr Volumen durch Optimierung des Produktionsprozesses um knapp 10.000 Tonnen auf 91.700 Tonnen PP erhöhen. Um 4% niedriger fiel der PP-Ausstoß bei der zum Ölkonzern BashNeft gehörenden UfaOrgSintez (87.000 Tonnen). Zudem lief im Mai die Testproduktion bei der Sibur-Tochter Tobolsk-Polimer mit einer geplanten Jahreskapazität von 500.000 Tonnen PP an, die dortigen Anlagen wurden Mitte Oktober offiziell in Betrieb genommen. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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