| 12.11.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das russische Chemieunternehmen Obyedinyonnaya neftekhimicheskaya kompaniya (ONK) plant bei Ufa in Baschkortostan neue Anlagen für Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Mono-Ethylenglycol (MEG) und andere petrochemische Produkte. Laut Medienberichten, in denen u.a. auf Angaben der baschkirischen Regierung verwiesen wird, will die von der Investmentgruppe AFK Sistema kontrollierte ONK dabei insgesamt bis zu 4,5 Mrd. USD investieren. Die vorläufigen Planungen sehen demnach Anlagen mit Jahreskapazitäten von 450.000 Tonnen PE-HD, 415.000 Tonnen PE-LLD, 351.000 Tonnen PP und 300.000 Tonnen MEG vor. Dazu ist auch die Errichtung einer Pyrolyse-Anlage mit einer Kapazität zur Produktion von bis zu 1 Mio. Tonnen Ethylen im Jahr geplant. Die grundlegende Planung für den Pyrolyse-Komplex und die Polymer-Anlagen, das sogenannte Front-End Engineering Design (FEED), soll Ende 2014 oder Anfang 2015 abgeschlossen werden. ONK verhandelt derzeit mit dem ebenfalls von Sistema kontrollierten Ölkonzern BashNeft über die Versorgung der geplanten Anlagen mit Ausgangsstoffen wie Begleit- und Abgasen aus der Ölverarbeitung sowie leichte Kohlenwasserstofffraktionen, hier wird bis Ende des Jahres mit einem Ergebnis gerechnet. Zudem prüft ONK mehrere Standorte für den neuen Produktionskomplex in der näheren Umgebung von Ufa, da das dortige Tochterunternehmen UfaOrgSintez nicht über die erforderlichen Flächen verfügt. Den aktuellen Meldungen zufolge will ONK für das Großvorhaben einen strategischen Partner gewinnen, der bis zu 49% der Anteile an dem Projekt übernehmen soll. Über potenzielle Interessenten liegen vorerst allerdings noch keine Angaben vor. Bereits erfolgreich war ONK indes bei der Suche nach einem Partner für ein Joint Venture zur Produktion von Terephthalsäure (PTA) und Polyethylenterephtalat (PET) in Ufa. Ende September wurde eine entsprechende Vereinbarung mit der zum mexikanischen Petrochemiekonzern Alpek gehörenden Petrotemex unterzeichnet. ONK vereint den Kunststoffproduzenten UfaOrgSintez und das Chemiewerk Bisfenol sowie die Gasverarbeitungsbetriebe Tujmazinskoye GPP und Shkapovksoye GPP, deren Umsatz sich im vergangenen Jahr auf 17,9 Mrd. RUB (410 Mio. EUR) summierte. Die in Ufa, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Baschkortostan, ansässige UfaOrgSintez produziert vor allem Polyethylen und Polypropylen und gehört zu den größten Branchenunternehmen in Russland. Weitere Informationen: www.unipec.ru, www.sistema.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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