| 09.12.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Produktionsvolumen in der brasilianischen Kunststoffindustrie dürfte im kommenden Jahr um 1,8% wachsen. So lautet die Einschätzung des Branchenverbands Abiplast. Für dieses Jahr erwartet der brasilianische Verband einen Anstieg der landesweiten Produktion um 1,6%. Was dagegen die Importe von Kunststoff betrifft, rechnet Abiplast für 2014 mit einem Zuwachs von rund 9%, was in etwa der Prognose für das laufende Jahr entspricht. Verbandschef José Ricardo Roriz Coelho erklärte, man registriere nach wie vor einen deutlichen Anstieg der Nachfrage, der nicht vollständig von einheimischen Produzenten befriedigt werden könne. Ein Großteil dieser Nachfrage entfalle dabei auf die Herstellung von Verpackungen für Lebensmittel. Man gehe zwar davon aus, dass aufgrund der jüngsten Abwertung der Landeswertung Real im kommenden Jahr weniger Nahrungsmittel eingeführt würden, doch werde dies voraussichtlich durch einen Anstieg der Nachfrage in anderen Bereichen kompensiert. Als Problem für die brasilianische Kunststoffbranche bezeichnete Roriz die steigenden Preise für thermoplastische Harze. Dies habe zusammen mit dem höheren Dollarkurs in den ersten neun Monaten dieses Jahres zu einem Kostenanstieg um 18% geführt, während die Preise für Kunststofferzeugnisse in diesem Zeitraum nur um 4,55% gestiegen seien. Weitere Informationen: www.abiplast.org.br |
Chemie- und Kunststoffbranche, Brasilien
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