| 10.01.2014, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Gestern wurde vor dem Insolvenzgericht Hamburg der von der CVP Clean Value Plastics GmbH vorgelegte Insolvenzplan einstimmig ohne Gegenstimmen angenommen, teilt das Unternehmen mit (siehe auch plasticker-News vom 2.12.2013). Damit habe der Spezialist für die Refinerbasierte Kunststoffwäsche – „CVP HydroDyn“ - einen wichtigen Meilenstein genommen und könne die Neuausrichtung seines Geschäftsmodells unter seinem neuen Gesellschafter umsetzen. Ein wichtiger Fokus liege dabei auf der geplanten Errichtung einer Recyclinganlage für Folienabfälle am Standort Schwerin, der weitere folgen sollen. „Das Genehmigungsverfahren ist weit fortgeschritten und die Rohstoffversorgung gesichert“, so Geschäftsführer Michael Hofmann, der den Insolvenzplan unter dem Schutzschirm nach § 270 b InsO in enger Kooperation mit einem branchenerfahrenen Sachwalter erstellt hat. Weitere schon vorverhandelte Kooperations- und Lizenzverträge mit dem Anlagenbau können nach Auskunft von Hofmann nun ebenfalls zum Abschluss gebracht werden. Das von der CVP durchgeführte Schutzschirmverfahren EUSG ist erst seit März 2012 in Deutschland anwendbares Recht: „Ein Schutzschirmverfahren ermöglicht eine schnelle leistungswirtschaftliche Sanierung unter gleichzeitiger Lösung gesellschaftsrechtlicher Fragen“, erläutert der zuständige Sachwalter, RA/StB Dr. Per Hendrik Heerma, von der Sozietät FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte und Steuerberater, Hamburg. „Das Schutzschirmverfahren erfordert einen hohen Einsatz der Geschäftsführung, die das Unternehmen in Eigenverwaltung weiterführt, jedoch eröffnet es nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch die Chance auf einen erfolgreichen Neustart.“ Weitere Informationen: www.cvp-st.com |
CVP - Clean Value Plastics GmbH, Hamburg
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