| 03.03.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das slowakische Unternehmen B.P.S. plant den Bau einer Anlage zur thermokatalytischen Kunststoffverwertung. Der gewonnene Flüssigbrennstoff soll zur Stromerzeugung verwendet werden, heißt es in den zur Prüfung durch die Umweltbehörden eingereichten Unterlagen. Geplanter Standort der Anlage ist der Ort Zemné unweit von Nové Zámky (Bezirk Nitra). Das Investitionsvolumen wird mit rund 2,5 Mio. EUR angegeben. Die eingesetzte Technologie namens WTS TK 250 ist nach früheren Informationen von der ungarischen World Technical Solution Kft entwickelt worden. Die jährliche Kapazität der Anlage soll rund 2.000 Tonnen Kunststoffabfall betragen. Den Bau einer größeren Anlage mit derselben Technologie hatte die Firma Teneva im vergangenen April in Malacky bei Bratislava beantragt. Hier haben die Behörden eine Umweltverträglichkeitsprüfung angeordnet, wobei der Investor mittlerweile die Umweltfolgenabschätzung vorgelegt hat. Darin kommt der Investor zu dem Schluss, dass die Auswirkungen der Anlage auf die Umwelt bei Umsetzung der geplanten Schutzmaßnahmen akzeptabel seien und keine negativen Einflüsse für Umwelt und Gesundheit zu erwarten seien. Positiv sei, dass durch die Anlage weniger Kunststoffabfall deponiert werde und neue Arbeitsplätze entstünden. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
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