| 03.04.2014, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
PET-Getränkeverpackungen werden wegen ihres geringen Gewichts und ihrer Stabilität immer populärer. Allein in Deutschland werden pro Jahr Einwegverpackungen mit einem PET-Gesamtgewicht von rund 400.000 Tonnen befüllt, wobei rund ein Viertel des Materials aus wiederaufbereitetem PET-Kunststoff (Recyklat) stammt. Getränkeabfüller sowie Hersteller von Recyklaten und Preforms, den Rohlingen für die Flaschenproduktion, wollen jetzt PET-Getränkeverpackungen ökologisch weiterentwickeln und einen weitgehend geschlossenen Stoffkreislauf schaffen. Mit dem neuen RAL Gütezeichen Wertstoff PET wollen sie deutlich machen, dass sie sich bei der Recyklat- und Preform-Herstellung sowie bei der Flaschenproduktion und -abfüllung an strikten Qualitätsstandards orientieren und wiederaufbereitetes Material in den Kreislauf zurückführen. Bei der Recyklatproduktion sollen die Benutzer des RAL Gütezeichens unter anderem sicherstellen, dass das Material nur aus Sammelsystemen für PET-Getränkeverpackungen stammt und eine Vorsortierung Fremdstoffe von PET-Flaschen trennt. Auch die Verarbeitung und der Warenausgang unterliegen hohen Anforderungen. Gleiches gilt für die Herstellung der Preforms sowie für das Flaschenblasen und die Abfüllung. Die für die Vergabe des RAL Gütezeichens geltenden Güte- und Prüfbestimmungen beziehen das gesamte Gebinde der Verpackung ein, einschließlich Etiketten und Verschlüsse. Unternehmen wollen gesamte PET-Wertschöpfungskette abdecken ![]() Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen – (Bild: RAL Gütezeichen/Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen). Über die RAL Gütesicherung Für die Anerkennung und Vergabe von RAL Gütezeichen ist seit 1925 RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung im Produkt- und Dienstleistungsbereich zuständig. Die zuverlässige Einhaltung des hohen Qualitätsanspruchs wird laut RAL durch ein dichtes Netz stetiger Eigen- und Fremdüberwachung gesichert, dem sich die Hersteller und Anbieter freiwillig unterwerfen. Zurzeit gibt es über 130 Gütegemeinschaften mit über 160 RAL Gütezeichen. Weitere Informationen: www.ral-guetezeichen.de |
RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., St. Augustin
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Cabka: Umsatz und Ergebnis in H1 2026 deutlich verbessert
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Meist gelesen, 10 Tage
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Technotrans: Großserienauftrag stärkt Plastics-Geschäft
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
BASF: Preiserhöhung für Neopentylglykol und 1,6-Hexandiol
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|