| 18.08.2014, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die H&R AG hat im ersten Halbjahr 2014 das EBITDA trotz rückläufiger Umsätze leicht verbessert. Nach EUR 13,6 Mio. im ersten Halbjahr 2013 erreichte das Unternehmen diesjährig ein operatives Ergebnis von EUR 14,5 Mio. Vor allem das nationale Geschäft rund um die beiden Raffineriestandorte erholte sich spürbar und bekräftigte die Wirksamkeit der aktuellen Maßnahmen, teilt das Unternehmen mit. In der Zeit von Anfang Januar bis Ende Juni erlöste die H&R AG Umsätze in einer Höhe von insgesamt EUR 540,7 Mio. Damit unterschritt das Geschäftsvolumen den höheren Umsatz des Vorjahresvergleichzeitraums (1. Halbjahr 2013: EUR 587,5 Mio.) um 8 %. Der Rückgang war sowohl auf Preis- als auch auf Mengeneffekte zurückzuführen: Eine veränderte Fahrweise des Raffineriestandortes Hamburg, insbesondere der Einsatz eines hochwertigeren Rohstoffes, führte zu einer insgesamt geringeren Gesamtproduktion, beeinflusste das Verteilungsverhältnis zwischen Haupt- und Nebenprodukten jedoch positiv. Der H&R-Konzern erzielte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 trotz der Umsatzeinbußen ein stärkeres operatives Ergebnis (EBITDA) von EUR 14,5 Mio. (1. Halbjahr 2013: EUR 13,6 Mio.). Es übertraf das Vorjahresvergleichsquartal um fast 7 %. Stabilisierend auf die Ertragslage wirkte sich auch die Auftragsfertigung in Salzbergen aus, die national zu einem verbesserten Ergebnis führte. Eine stärkere Erholung verhinderte der allgemeine Preis- und Wettbewerbsdruck, den die H&R AG vor allem im Bereich der Nebenprodukte verspürte. Entwicklung der Konzernsegmente Im Konzernsegment Chemisch-Pharmazeutische Rohstoffe National gab der Umsatz in Folge des geänderten Rohstoffeinsatzes und der Fahrweise der Raffinerie um 9,5 % auf EUR 409,9 Mio. (1. Halbjahr 2013: EUR 453,0 Mio.) nach. Gleichzeitig entwickelte sich das operative Ergebnis (EBITDA) des Segments bei moderat verbesserten Grundölnotierungen mit EUR 10,6 Mio. erfreulich positiv (Vorjahreshalbjahr: EUR 8,3 Mio.). Im Internationalen Chemisch-Pharmazeutischen Segment fiel der Umsatzrückgang mit 2,1 % auf EUR 111,2 Mio. (1. Halbjahr 2013: EUR 113,6 Mio.) moderat aus. Bei nahezu gleicher Gesamtabsatzmenge drückten vor allem Preiseffekte auf den Segmentumsatz. Anders als im nationalen Geschäft gab das operative Ergebnis nach: Mit EUR 6,8 Mio. nach EUR 7,4 Mio. im Vorjahr blieb das EBITDA unterhalb unserer Erwartungen. Den mit 16,9 % auf EUR 27,1 Mio. (1. Halbjahr 2013: EUR 32,6 Mio.) stärksten Umsatzrückgang musste das Kunststoffsegment verzeichnen. Vor allem der in einer Restrukturierungsphase befindliche Standort Coburg blieb umsatz- und ergebnisseitig deutlich hinter dem Vorjahresvergleichszeitraum zurück. Mit einem Fehlbetrag von EUR 1,0 Mio. (1. Halbjahr 2013: EBITDA EUR 1,0 Mio.) belastete das Segment das Gesamtergebnis. Ertragslage der Gesellschaft In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014 hat die H&R AG die ihr zur Verfügung stehende Liquidität zur aktiven Steuerung genutzt. Vor allem Maßnahmen zum Net Working Capital Management, wie die Bedienung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Abbau von Vorräten, haben zu entsprechenden Mittelabflüssen geführt. Gleichzeitig verkürzte sich die Bilanz deutlich, die Eigenkapitalquote verbesserte sich entsprechend. Weitere Informationen: www.hur.com, www.gaudlitz.de |
H&R AG, Salzbergen
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