| 03.09.2014, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Neue Großanlagen, Kapazitätserweiterungen, Neubau von Forschungseinrichtungen - Evonik setzt auf den Standort Deutschland. Rund zwei Milliarden Euro des umfangreichen Investitionsprogramms, das Evonik als Teil seiner Wachstumsstrategie von 2012 bis 2016 aufgelegt hat, fließen nach Deutschland. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, sagte: "Deutschland verfügt über eine gesunde und starke industrielle Basis. Unsere Investitionen in Deutschland stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Evonik." Gute Investitionsbedingungen gefordert Im Geschäftsjahr 2013 entfielen rund drei Milliarden Euro, und damit 24 Prozent des Konzernumsatzes, auf Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande rund 21.000 Mitarbeiter. Mit den Investitionen in Deutschland profitiert Evonik unter anderem von gut ausgebildeten und motivierten Arbeitskräften, der Nähe zu wichtigen Kunden, exzellenten Forschungseinrichtungen sowie von vorhandenen Produktionsverbünden an den Evonik-Standorten. "Es ist die gemeinsame Aufgabe von Politik und Wirtschaft, für gute Investitionsbedingungen in Deutschland zu sorgen. Ich wünsche mir hier mehr Unterstützung für die Industrie, zum Beispiel durch Verlässlichkeit und Vernunft bei der Ausgestaltung der Energiewende, aber auch durch eine zeitgemäße Forschungsförderung", betonte Engel. Neue Großanlagen in Marl und Wesseling In Marl, dem mit fast 7.000 Beschäftigten weltweit größten Standort von Evonik, nimmt das Unternehmen gerade eine neue Anlage für funktionalisierte Polybutadiene in Betrieb. Diese werden vor allem in Dichtmassen für Isolierglasfenster sowie für Klebstoffe verwendet. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionen-€-Bereich. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die Nähe zu wichtigen Kunden sowie die gute Infrastruktur im Chemiepark Marl. Vor wenigen Wochen ging in Wesseling bei Köln eine Teilanlage für Vernetzerverstärker, die unter anderem in der Solarindustrie eingesetzt werden, an den Start. Das Investitionsvolumen liegt hier im unteren zweistelligen Millionen-€-Bereich. Die neue Produktionsstätte wurde als Verbund an eine bestehende Anlage angeschlossen, in der einer der Ausgangsstoffe hergestellt wird. Vorhaben in Essen und Darmstadt Außerdem investiert Evonik unter anderem in neue Kapazitäten für C4-basierte Produkte in Marl, in den Ausbau der Produktion von Spezialsilikonen in Essen und den Bau einer neuen Anlage für polymere Dispergiermittel am gleichen Standort. Zusätzlich nimmt das Unternehmen eine Reihe von kleineren Kapazitätserweiterungen vor, unter anderem für PA12 in Marl. Außerdem investiert das Unternehmen an seinen heimischen Standorten kontinuierlich in Modernisierung und Instandhaltung. Daneben stärkt Evonik auch seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Deutschland. In Rheinfelden baut das Unternehmen derzeit ein neues Forschungszentrum für Silane. In Darmstadt bezogen Wissenschaftler des Konzerns, die sich mit Wirkstoffformulierungen für parentale Arzneimittel beschäftigen, kürzlich neue Laborräume. In Wesseling, dem weltweit größten Produktionsstandort für gefällte Kieselsäure, wurde ein neues Gebäude der Anwendungstechnik für die Reifenindustrie eingeweiht. Gefällte Kieselsäuren sind ein wichtiger Bestandteil von Leichtlaufreifen. Bereits Mitte 2013 eröffnete in Essen ein modernes Forschungszentrum, das sich vor allem dem Thema Kosmetik widmet. Engel betonte: "Erfolgreiche Forschung und Entwicklung bilden das Rückgrat von Evonik. In unserem weltweiten Forschungsnetzwerk spielt Deutschland eine herausragende Rolle." Weitere Informationen: www.evonik.de |
Evonik Industries AG, Essen
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