| 15.10.2014, 13:53 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Sabic lieferte die zur Schaffung eines einzigartigen Konzeptfahrzeugs unter Verwendung von 3D-Druck benötigten Werkstoffe und Verarbeitungskompetenzen auf der kürzlich stattgefundenen International Manufacturing Technology Show (IMTS) in Chicago. Dieses voll funktionsfähige Fahrzeug wurde von Grund auf gedruckt und vom Automobildesignunternehmen Local Motors zusammengebaut. Am Ende der Veranstaltung wurde es aus der Messehalle gefahren. Die Veranstaltung präsentierte eine lang erwartete Lösung für eine bedeutende Herausforderung im Fertigungsbereich: auf welche Weise die beträchtlichen Investitionen in die zur Produktion großer Freiform-Entwürfe erforderlichen Werkzeuge und Arbeitszeit vermieden werden könnten. Local Motors arbeitete gemeinsam mit Cincinnati Incorporated, einem Hersteller großer Anlagen, Oak Ridge National Laboratory (ORNL), einem Unternehmen, das sich mit Materialforschung beschäftigt, und Sabic an der Entwicklung und Validierung der erforderlichen Technologie und Materialien zur Bereitstellung einer großformatigen 3D-Drucktechnologie. "Als das Team Partner zur Zusammenarbeit an der Schaffung des weltweit ersten 3D-gedruckten Autos auswählte, war Sabic eine offensichtliche Option, denn das Unternehmen könnte die richtigen Materialien, die für die Fertigung des Strati erforderlich wären, rasch und zuverlässig bereitstellen", so John B. Rogers, Jr., Local Motors CEO. Der Kohlenstoff-Faser-verstärkte Verbundstoff "LNP STAT-KON" von Sabic sei aufgrund seines ausgezeichneten Leistungs-/Gewichtsverhältnisses und seiner hoher Steifigkeit ausgewählt worden, die den Verzug während des 3D-Druckverfahrens minimiere, wodurch bessere optische Ergebnisse und Leistung ermöglicht würden. Außerdem sei Sabics Kompetenz in dieser aufkommenden Technologie, u.a. in den Bereichen Werkstoffauswahl und -validierung, Gerätebeschreibung und Verarbeitung, während des gesamten Entwicklungsprozesses von zentraler Bedeutung gewesen. "Die Beteiligung von Sabic an der Entwicklung, mit seiner Erfahrung in hochentwickelter Verarbeitungstechnologie und Werkstoffvalidierung, war für den Erfolg des Projekts unerlässlich," erklärte Andrew Jamison, CEO für Cincinnati. "Besucher erleben einen unmittelbaren Blick auf die Zukunft des Additive Manufacturing und die dadurch entstehenden Möglichkeiten, die Branche mit unserer Big Area Additive Manufacturing (BAAM) Maschine zu transformieren, indem Material von SABIC sowie der Druck von Polymerkomponenten 200-500 mal schneller und in der zehnfachen Größe bearbeitet werden als es mit den heutigen Additive-Manufacturing Maschinen möglich ist." Tony Cerruti, Marketing Director, Americas, für Sabics Geschäftseinheit Innovative Plastics dazu: "Materialien und Verarbeitungskompetenzen von Sabic tragen zusammen mit dieser hochentwickelten Additive Manufacturing Technologie zur Lösung eines Fertigungsproblems unserer Kunden bei: die hohen Kosten der Innovation. Unserer Meinung nach bietet diese Technologie ein weitreichendes Potenzial für Anwendungen in verschiedenen von Sabic belieferten Branchen, verhilft Designs zu einem rascheren Markterfolg und ermöglicht Massenanpassung." Das Konzeptfahrzeug stammte von einem Design-Wettbewerb von Local Motor, für den über 200 Entwürfe aus über 30 Ländern eingereicht wurden. Strati, das Gewinner-Konzept, war die Inspiration für den 3D-gedruckten Prototypen in voller Größe. Weitere Informationen: www.sabic.com |
SABIC Innovative Plastics, Sittard, Niederlande
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