| 27.01.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen hat die Ausstattung des Zentrums für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP) um ein Wasserdampf-Permeationsmessgerät, Typ MOCON Permatran-W 700, erweitert. Für die Bestimmung von Permeationsbarrieren bei unterschiedlichen Materialverbunden kann nun neben der Sauerstofftransmissionsrate (OTR) auch die Wasserdampftransmissionsrate (WVTR) herangezogen werden. Das IKV hat das Messgerät im Rahmen des Sonderforschungsbereich SFB-TR 87 „Gepulste Hochleistungsplasmen zur Synthese nanostrukturierter Funktionsschichten“ angeschafft. In der Kunststoffindustrie ist die Transmission von Gasen und Aromen oft kritisch. Zur Verbesserung des Eigenschaftsspektrums der Kunststoffe finden bereits verschiedene Verfahren Anwendung. Die Barrierebeschichtung von PET-Getränkeflaschen im PECVD-Prozess beispielsweise ist eine der industriell etablierten Anwendungen. Wesentliches Ziel der Beschichtung ist in diesem Fall die Verringerung der Permeation von Gasen und Aromen durch den Kunststoff und damit die Gewährleistung von Frische und Haltbarkeit des Lebensmittels. Das Verständnis der Permeationseigenschaften dieser Schichtsysteme bietet für die Anwendung in der Lebensmittel- und Elektronikindustrie nach wie vor verschiedene Herausforderungen. Im Sonderforschungsbereich SFB-TR 87 mit den beteiligten Universitäten RWTH Aachen University, Ruhr-Universität Bochum und Universität Paderborn werden unter anderem diese Schichtsysteme untersucht. Ein langfristiges Ziel ist es, Schichtsysteme mit einstellbarer Sperrwirkung auf unterschiedlichen Substraten abscheiden zu können. Mit dem neuen Prüfgerät ist das IKV in der Lage, zur Bestimmung von Barriereeigenschaften neben der Sauerstoffdurchlässigkeit nun auch die Wasserdampfpermeabilität zu messen. Weitere Informationen: www.ikv-aachen.de |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
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