| 12.10.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
![]() ![]() Das neuartige Mikrogranulat „Vestakeep 5000 HCM“ in der Mitte im Vergleich zu Granulaten oder Pulvern. Öl- und Gasdichtungen aus PEEK in Standardgrößen und -längen werden üblicherweise in drei gängigen Verfahren hergestellt: Spritzgießen, Extrudieren und Heißpressen (HCM). Bei Spezialanfertigungen fällt die Wahl häufig auf das Heißpressen (HCM), da weniger Kosten für die Anpassung des weiteren Herstellungsprozesses anfallen. "Vestakeep 5000 HCM" verbessert den Angaben nach das HCM-Verfahren zusätzlich durch höhere Ausbeute und bessere Qualität des Endprodukts. Für eine effiziente Produktion und bessere Produktqualität Das neuartige Mikrogranulat "Vestakeep 5000 HCM" minimiert oder vermeidet demzufolge sogar ganz, dass die Luft in der Heißpressform eingefangen wird. Herkömmliche PEEK-Pulver, die allgemein im HCM-Verfahren eingesetzt werden, würden leicht Luft in der Form einschließen, was zu einer Oxidation während der Verarbeitung führen könne. Schwarze Flecken auf dem fertigen Bauteil seien das Resultat. Die Dichtung müsse gegebenenfalls nachgearbeitet werden; im schlimmsten Fall sei sie unbrauchbar. Darüber hinaus hätten Messungen der Schüttdichte von "Vestakeep 5000 HCM" Mikrogranulat erheblich höhere Werte als bei Standard-PEEK-Pulvern ergeben, wodurch sich bessere mechanische Eigenschaften, z.B. bei der Bruchdehnung, erzielen lassen würden. Neue Produktmöglichkeiten Ein weiterer Vorteil von "Vestakeep 5000 HCM" Mikrogranulat: Während des Produktionsprozesses von PEEK-Dichtungen kann auf das Zerreiben des Granulats in Pulver nun verzichtet werden. Daraus ergeben sich unmittelbar neue Möglichkeiten für die Entwicklung von glasfaserverstärkten PEEK-Mikrogranulatcompounds oder sogar für Compounds mit Fluorpolymer-Additiven für das Heißpressen. Mit PEEK-Pulver war dies in der Vergangenheit nicht möglich, da das Zerreiben die positiven Effekte der Glasfaserverstärkung bzw. der Additive wieder zunichte gemacht hätte. Weitere Informationen: www.evonik.com Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle A4, Stand 4117 |
Evonik Resource Efficiency GmbH, Essen
» insgesamt 357 News über "Evonik" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Meist gelesen, 10 Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
Salzgitter: Verkauf der Klöckner Desma Elastomertechnik GmbH
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| "Dichten. Kleben. Polymer." - Ausgabe 2026
|