| 12.10.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
Im Rahmen des HiPerDry-Projektes wurde ein neuer Prototypentrockner für Kunststoffgranulate entwickelt, der mikrowellenbasierte und konvektive Trocknung mit überhitztem Dampf miteinander verbindet. Mittels einer innovativen Antennengestaltung wird ein schonender Einsatz von Mikrowellen ohne Überhitzung oder Schädigung des Kunststoffs ermöglicht. Das System ist für eine zeit- und energieeffiziente Trocknung von sowohl konventionellen als auch Biokunststoffen ausgelegt.Das von der EU geförderte Projekt ist derzeit im zweiten Jahr seiner Laufzeit. Die Konzeptionierung der neuen Trocknungstechnologie wurde auf Grundlage eines europaweiten Benchmarks aktueller Trocknungspraktiken sowie einer wissenschaftlichen Charakterisierung des Trocknungsverhaltens verschiedener Kunststoffe erstellt. Hierbei wurden sowohl konventionelle Kunststoffe wie PA6 oder PET als auch Biokunststoffe wie PLA und PHB untersucht. Die Konstruktion einer Pilotanlage konnte nun innerhalb des Projekts umgesetzt werden. Der Einsatz mehrerer Magnetrone und eine eigens entwickelte Antennengestaltung garantieren den Angaben nach ein schonendes und effizientes Trocknen. In den kommenden Monaten soll mithilfe einer Reihe an Performance-Tests die Optimierung der Bedienparameter und Findung des Prozessfensters erfolgen. Der Trockner soll anschließend unter reellen Produktionsbedingungen getestet und für die Markteinführung vorbereitet werden. Für die neue Anlage wird eine signifikant kürzere Trocknungsdauer bei gleichzeitig verbesserter Materialschonung erwartet. Dies soll Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent im Vergleich zum Status Quo gestatten. Parallel zur Entwicklung des Trockners erfolgt ein Live-Cycle-Assessment (LCA), um die Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit der neuen Technologie sicherzustellen. Verschiedene Partner des Projektkonsortiums werden auf der Fakuma 2015 vertreten sein. Interessierte Besucher sind eingeladen, vor Ort an den Ständen des GKV/TecPart (A 5104) oder des IKT (B 5106) weiterführende Informationen zu erhalten. Liste der Projektpartner Verbände
Weitere Informationen: www.gkv.de, www.tecpart.de, www.igb.fraunhofer.de Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle A5, Stände 5104+5016 |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV), Bad Homburg
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Moretto: Peripheriespezialist startet europäische Roadshow für Kunststoffverarbeiter
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
Polytives: Erweiterung des Prozessspielraums bei PMMA-Compounds
Meist gelesen, 10 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|