| 17.11.2015, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die geplante Errichtung eines Polyolefin-Werks im zentralrussischen Gebiet Tver soll zum größten Teil von chinesischen Projektpartnern finanziert werden. Das gab die Gebietsverwaltung nach einem Treffen von Gouverneur Andrej Shevelyov mit den beteiligten Unternehmen am Donnerstag letzter Woche bekannt. Geplant wird demnach der Komplex zur Herstellung Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) aus der Primärverarbeitung von Erdgas unter Federführung des russischen Unternehmens Chemical Investment Company (CINVEC), Projektpartner sind den Angaben der Gebietsverwaltung zufolge das russische Bauunternehmen Akkord sowie die chinesischen Unternehmen CPEIC und Sinopec Engineering. CINVEC hatte im Februar dieses Jahres eine erste Vereinbarung über das Projekt mit den Behörden in Tver unterzeichnet. Die erforderlichen Investitionen werden derzeit mit etwa 4 Mrd. USD veranschlagt. Der aktuellen Aussendung der Gebietsverwaltung zufolge werden die Chinesen bis zu 85% der Finanzierung übernehmen. Weitere offizielle Angaben zu dem Projekt liegen bislang nicht vor. Branchenexperten gehen allerdings von einer Produktionskapazität von 400.000-500.000 Tonnen PE und PP im Jahr aus. Über CINVEC liegen bislang ebenfalls kaum Informationen vor, die Website des Unternehmens bietet weiterhin keine aktiven Links. Presseberichten zufolge wird CINVEC von Aleksandr Mandel geführt, der auch 25,5% der Unternehmensanteile hält. Mandel war von 2008 bis 2013 Generaldirektor von GazProm Neft Shelf, einer Tochter des zum staatlich kontrollierten Gaskonzern GazProm gehörenden Ölunternehmens GazProm Neft. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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