| 17.12.2015, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indische Kunststofffolienhersteller Jindal Films kündigt den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für biaxial verstreckte Polypropylen-Folie (BOPP) in den USA und Europa an (siehe auch plasticker-News vom 09.11.2015). Laut Pressemitteilung plant die Konzerntochter Jindal Films Americas (JFA) dazu die Investition von insgesamt rund 180 Mio. USD und die Schaffung von 240 neuen Arbeitsplätzen am Standort LaGrange im US-Bundesstaat Georgia. Vorgesehen ist bis Ende kommenden Jahres die Errichtung einer neuen Produktionsanlage für BOPP-Folien mit Breiten bis 10,5 m mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen sowie einer Anlage zur Metallisierung von etwa 10.000 Tonnen BOPP-Folie im Jahr. Darüber hinaus plant JFA die Verlagerung ihrer Zentrale und ihres Forschungs- und Entwicklungszentrums von Macedon im Bundesstaat New York nach LaGrange. Bis Ende kommenden Jahres plant auch die Konzerntochter Jindal Films Europe (JFE) die Inbetriebnahme neuer Produktionskapazitäten. Einer weiteren Aussendung zufolge sollen am italienischen JFE-Standort Brindisi ebenfalls eine Anlage für jährlich 50.000 Tonnen BOPP-Folie sowie eine Anlage zur Metallisierung von 10.000 Tonnen Folie errichtet werden. Über die mit der Standorterweiterung in Brindisi verbundenen Investitionen werden allerdings keine Angaben gemacht. Jindal Films gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führen Herstellern von BOPP-Folien. Der Konzern hat seine Zentral in Neu-Delhi und verfügt neben LaGrange und Brindisi über Produktionsstandorte im indischen Nasik, in Shawnee im US-Bundesstaat Oklahoma sowie im belgischen Virton und in Kerkrade in den Niederlanden. Weitere Informationen: www.andritz.com/biax, www.jindalfilms.com |
Jindal Films, Indien
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