| 01.04.2016, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bei der Entwicklung neuer Polymere, beispielsweise für Folien, ist eine kontinuierliche Materialprüfung zwingend notwendig. Um dies effizient und sicher durchführen zu können, hat Zwick ein Roboter-Prüfsystem für automatisierte Zugversuche entwickelt. Das Roboter-Prüfsystem von Zwick besteht aus der Material-Prüfmaschine AllroundLine und dem Probenzuführsystem "roboTest F". Es ist speziell für automatisierte Zugversuche an Folienstreifen nach ASTM D 882, ISO527-3 und anderen Normen konzipiert. Die Prüfmaschine ist für Kräfte bis 5 KN ausgelegt und mit einem 200 N Kraftaufnehmer sowie symmetrisch schließenden, pneumatisch betätigten Probenhaltern ausgestattet. Das Probenmagazin besteht aus einer umlaufenden Kette mit 200 Plätzen. Jede Probe wird durch zwei Spangen gehalten. Der Abstand der Spangen ist verstellbar, ebenso die Anschläge für verschieden breite Proben. Somit ist das System für eine Vielzahl unterschiedlicher, nicht formstabiler Proben geeignet. Mit der vorhandenen Magazinkapazität kann die Anlage etwa eine 8-Stunden-Schicht lang unbeaufsichtigt prüfen. Manuelle Prüfungen sind jederzeit durch einfaches Abkoppeln der Probenzuführung möglich. Gesteuert wird die Anlage von der Zwick Automatisierungssoftware "autoEdition". Diese beinhaltet neben der Ablaufsteuerung auch die Datenbank, die Benutzeroberfläche und die Treiber für den Anschluss verschiedener Geräte und Einheiten. Optional kann die Anlage z.B. automatisch die Probendicke der Folie ermitteln, die Probe eindeutig über einen Barcode erkennen und Prüfergebnisse automatisch über SMS oder E-Mail versenden. Neben der mittelfristigen Senkung der Prüfkosten liegt laut Anbieter der Vorteil dieses Systems in der fehlerfreien Durchführung der Prüfungen: "Da der Einfluss des Bedieners wegfällt, entsteht eine hohe Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse. Der komplette Testablauf wird über die Software protokolliert und die Testergebnisse automatisch und fehlerfrei in eine Datenbank übertragen", erläutert Produktmanager Robert Kaifler von Zwick den Nutzen dieses Prüfsystems. Außerdem benötigt der kompakte Aufbau demzufolge nur wenig Platz und ist daher auch für das Nachrüsten an einer vorhandenen Zwick Prüfmaschine optimal geeignet. Über die Zwick Roell Gruppe Zwick gilt als weltweit führend in der statischen Prüfung. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Auftragseingang von 210 Mio. Euro. Zur Firmengruppe Zwick Roell gehören mehr als 1.250 Mitarbeiter und Produktionsstandorte in Deutschland (Ulm, Radeberg, Bickenbach), Großbritannien (Stourbridge) und Österreich (Fürstenfeld). Das Unternehmen verfügt über weitere Niederlassungen in Frankreich, Großbritannien, Spanien, USA, Mexiko, Brasilien, Türkei, Singapur und China sowie weltweite Vertretungen in 56 Ländern. Weitere Informationen: www.zwickroell.com |
Zwick GmbH & Co KG, Ulm
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