| 10.05.2016, 15:25 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Greiner Gruppe ihren Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro (VJ: 1,3 Mrd. Euro) steigern. "Die konsequente Verfolgung unserer gesteckten Ziele bis 2020 und der Fokus auf das Kerngeschäft waren ausschlaggebend für ein erneut sehr gutes Geschäftsjahr", sagt Vorstandsvorsitzender Axel Kühner. Der Cashflow konnte um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 132 Mio. Euro (VJ: 113 Mio. Euro) gesteigert werden. Aus dem Cashflow wurden sämtliche Investitionen in Höhe von 94 Mio. EUR (VJ: 81 Mio. EUR; +16 Prozent) finanziert. Die Greiner Gruppe investierte weltweit vor allem in die Erneuerung von Maschinen und Anlagen sowie in die Erweiterung von Standorten. "Die gute Ertragskraft der Greiner Gruppe resultiert aus den seit 2011 konsequent umgesetzten Maßnahmen. Dabei steht die langfristige Stabilität im Vordergrund", so Hannes Moser, Finanzvorstand der Greiner Holding AG. 2015 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten auf 9.109 (+658 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr), die weltweit an 134 Standorten tätig sind. Weitere Investitionen am Standort Österreich Die Greiner Gruppe steht klar zum Standort Österreich. Mit der stetigen Expansion in neue Länder werden neue Märkte erschlossen und damit soll gleichzeitig auch der Standort Österreich gestärkt werden. Die Rahmenbedingungen für Innovationsmanagement und Entwicklung seien in Österreich nach wie vor gut. "Mit 37 Mio. Euro haben wir 2015 über 39 Prozent der Gesamtinvestitionen in den Standort Oberösterreich investiert, damit Arbeitsplätze gesichert und zusätzliche geschaffen", so Moser. Wandlung von einer Unternehmensgruppe zum Konzern Um die gesteckten Ziele bis 2020 zu erreichen, bedarf es laut Greiner im Konzern an standardisierten Prozessen, die an allen Standorten Anwendung finden. Dafür wurde eine Konzernstrategie ausgearbeitet, mit deren Implementierung 2015 begonnen wurde. "Die Konzernstrategie sieht unter anderem eine engere Zusammenarbeit der Sparten und damit von Schlüsselabteilungen, wie Entwicklung, Einkauf und Rechnungswesen vor. Resultat sind Effizienzsteigerungen und die Erhöhung der Innovationskraft im Konzern", erläutert Kühner. Ein für die Weiterentwicklung der Greiner Gruppe wesentliches Instrument sei eine einheitliche IT-Infrastruktur, an deren Implementierung 2015 konsequent gearbeitet wurde. "Mit einer einheitlichen IT-Infrastruktur schaffen wir einfachere Kommunikationswege, weltweit einheitliche Standards sowie Transparenz", so Moser. Beim Innovationsprozess gehe die Greiner Gruppe, für einen Industriekonzern, neue Wege und bediene sich dabei verschiedener Tools aus der Start-up Szene. So sollen alle Mitarbeiter weltweit auf einer eigens entwickelten Online-Plattform Ideen einbringen, die dort wiederum von allen Teilnehmern kommentiert und bewertet werden können. Expansion für weiteres Wachstum Kernmarkt der Greiner Gruppe bildet mit über 75 Prozent Umsatzanteil Europa. Nordamerika ist mit 10 Prozent der zweitgrößte, Asien mit 9 Prozent des Umsatzes drittgrößter Markt. "Die Expansion in neue Märkte sowohl in Europa als auch auf anderen Kontinenten ist ein zentrales Thema für die Weiterentwicklung der Greiner Gruppe", erklärt Kühner. 2015 hat sich Greiner Packaging mehrheitlich an einem türkischen Verpackungsunternehmen beteiligt. Damit sei Greiner zum größten Verpackungshersteller im Bereich Rigid Plastic Packaging (Hartkunststoffverpackungen) für Molkereiprodukte in der Türkei geworden. Die Nachfrage nach lokal produzierten medizintechnischen Sicherheitsprodukten in Brasilien habe sich nach Einführung von Importzöllen deutlich erhöht. Um der erhöhten Nachfrage langfristig entsprechen zu können wurde 2015 mit der Erweiterung der Produktionsfläche begonnen. Ausblick auf 2016 "Das Geschäftsjahr 2016 ist für die Greiner Gruppe gut angelaufen. Wir dürfen uns allerdings nicht auf der erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre ausruhen und müssen heute die Weichen für zukünftige Stabilität stellen", so Kühner. "2016 wird mit der Erweiterung des Verwaltungsgebäudes der Greiner Bio-One in Kremsmünster begonnen. 9,3 Millionen Euro werden in den Ausbau investiert. Die Fertigstellung ist mit Ende 2017 geplant. Die Erweiterung des Greiner Bio-One Standortes in Brasilien wird im Herbst 2016 abgeschlossen sein. Damit stehen uns am brasilianischen Markt deutlich mehr lokale Produktionskapazitäten zur Verfügung. In der Türkei und in Italien wird Greiner Bio-One 2016 Vertriebsniederlassungen gründen, um den Markt besser beliefern zu können. Greiner Packaging ist beim Abschließen eines Joint Ventures in Indien. Indien ist heute der größte Absatzmarkt von Molkereiprodukten weltweit und bietet großes Potential für den Verpackungsbereich. Der weiteren Geschäftsentwicklung in der Greiner Gruppe sehen wir optimistisch entgegen." Weitere Informationen: www.greiner.com |
Greiner Holding AG, Kremsmünster, Österreich
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