| 15.06.2016, 15:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine neuartige Rezepturentwicklung der TechnoCompound GmbH aus Bad Sobernheim ermöglicht es, Polypropylen-Material vor dem thermooxidativen Abbau zu schützen. Die Wärmealterungsbeständigkeit bei einer Temperaturbelastung von 150°C kann dabei laut Anbieter auf deutlich über 2.000 h gesteigert werden, selbst für Kundenanwendungen mit extrem langen Fließwegen und hohen Oberfläche-/ Masseverhältnissen. Direkt am Kundenbauteil können demnach je nach Anforderung Werte von 1.000 h, 2.000 h oder sogar 2.500 h erreicht werden. Mit der Rezepturentwicklung dieser zum Segment TechnoFiber Premium gehörenden Güten hat TechnoCompound gezielt auf Marktanforderungen reagiert und in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden das bisherige Materialkonzept weiterentwickelt. Das neue Materialkonzept wird den weiteren Angaben zufolge bereits erfolgreich in verschiedenen Automobilanwendungen eingesetzt, u.a. in Dachrahmensystemen. Dieses Bauteil dient demzufolge als ein sehr gutes Beispiel für eine erforderliche lange Oxidationsbeständigkeit, da es allen Faktoren für einen autokatalytischen Kettenabbau ausgesetzt ist. Der negative Effekt von Wärme, Sonnenlicht und Luftsauerstoff kann demnach durch die neue Materialrezeptur über einen sehr langen Zeitraum gestoppt werden. Neben der hervorragenden Oxidationsbeständigkeit erfüllt das Materialkonzept ebenfalls die Emission- und Geruchsanforderungen (E) nach VDA270, VDA277 und VDA278. Daher kann das Material OEM übergreifend im Automobilbereich für Innenanwendungen eingesetzt werden. Vorgegebene Obergrenzen werden dabei laut Anbieter deutlich unterschritten. Auch die Langzeitbeanspruchung bei Sonnenlicht sowie die photochemische Schädigung können bei Bedarf durch eine optimale UV-Stabilisierung gesichert werden. Weitere Informationen: www.polymer-gruppe.de, www.technocompound.com |
TechnoCompound GmbH, Bad Sobernheim
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