| 25.08.2016, 11:15 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 108,3 Punkten im Juli auf 106,2 Punkte im August gefallen. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate beurteilten die Unternehmen schlechter als im Vormonat. Die deutsche Konjunktur fällt in ein Sommerloch. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut gesunken. Die Industriefirmen waren mit ihrer aktuellen Geschäftslage weniger zufrieden. Auch die Erwartungen trübten sich merklich ein und fielen unter ihren langfristigen Durchschnitt. Vor allem der Auftragseingang war rückläufig. Das Geschäftsklima gab in nahezu allen Branchen nach, am deutlichsten in der Chemie- und Elektroindustrie. Im Groß- und Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Händler waren mit ihrer aktuellen Lage nicht mehr ganz so zufrieden wie noch im Juli. Die Erwartungen zeigten erste Anzeichen von Skepsis. Der Rückgang im Einzelhandel war vor allem auf Nahrungs- und Genussmittel zurückzuführen. Im Bauhauptgewerbe blieb der Geschäftsklimaindex unverändert auf Rekordniveau. Während die weiterhin sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Lage etwas zurückgenommen wurden, blickten die Baufirmen leicht optimistischer auf die nächsten Monate. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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