| 24.01.2017, 12:47 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das zur Raffinerie Naftan gehörende Petrochemiewerk Polimir im weißrussischen Novopolotsk (Gebiet Vitebsk) plant die Errichtung neuer Anlagen zur Produktion von Ethylen und Propylen. Laut Medienberichten sehen die aktuellen Planungen neue Kapazitäten für jährlich rund 300.000 Tonnen Ethylen und Propylen vor. Die erforderlichen Investitionen werden mit 511 Mio. USD veranschlagt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist bis 2021 vorgesehen, die zusätzlichen Kapazitäten sollen dann die Steigerung der Produktion von Polyethylen (PE-HD) sowie die Aufnahme der Produktion von Polypropylen (PP) in Novopolotsk ermöglichen. Den aktuellen Meldungen zufolge prüft Polimir eine Beteiligung weiterer Investoren an dem Projekt. Im Gespräch sind dafür verschiedene Varianten, u.a. die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens und die direkte Veräußerung von Unternehmensanteilen. Die Naftan-Tochter plant bereits seit Längerem den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten. Dabei war ursprünglich die Errichtung eines neuen Komplexes für bis zu 400.000 Tonnen Ethylen, 150.000 Tonnen Polypropylen und 150.000 Tonnen Polyethylen (PE-LD) im Jahr vorgesehen. Die entsprechenden Planungen wurden vor vier Jahren jedoch zunächst ad acta gelegt. Polimir gehört über Naftan zur weißrussischen Staatsholding BelNefteKhim. Das Unternehmen beschäftigt in Novopolotsk rund 4.500 Mitarbeiter und produziert vor allem Polyethylen (PE-HD), Acrylfasern, Acrylnitril, Butadien, Propin (Methylacetylen), Kraftstoffzusätze und andere Chemikalien. Weitere Informationen: www.naftan.by, www.polymir.by Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Weißrussland
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