| 06.02.2017, 11:05 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Wittmann Gruppe präsentierte im Jahr 2016 zahlreiche neue Produkte im Robot-Bereich. Von der flexiblen W837 IML Anlage über das Modell W863 pro mit 75 kg Tragkraft bis hin zu kompakten Lösungen für Servorotationsachsen sowie die neue Steuerungsgeneration R9. Aktuell stellt das Unternehmen nun den neuen „Primus 16“ Roboter vor, der die „Primus“ Baureihe eröffnet, die in erster Linie im Zuge weniger anspruchsvoller Pick & Place Anwendungen zum Einsatz kommen soll. Die bei gewissen Kunststoffprodukten fortschreitende Miniaturisierung und die speziell aus dem Kleinteilebereich kommende Anforderung, die Teile ohne Zuhilfenahme einer komplexen Automatisierung zu separieren, hatten für Wittmann den Anstoß gegeben, die Entwicklung einer entsprechend tauglichen Lösung in Angriff zu nehmen. Das Ergebnis zeigt sich nun in Form des „Primus 16“, des ersten Roboters von Wittmann, der diese speziellen Ansprüche erfüllen kann. Mit seiner Tragkraft von bis zu 5 kg und der für Wittmann typischen Absolutencoder-Regelung zeigt sich der „Primus 16“ hier laut Anbieter als bestens gerüstet. Der Absolutencoder kommt bei sämtlichen Kleingeräten von Wittmann zum Einsatz. Die ohne vorhergehendes Referenzieren konstant vorliegende Positionsrückmeldung vereinfacht und beschleunigt den Prozessstart beträchtlich. Mechanische Ausstattung und Achsengeometrie des neuen Gerätes orientieren sich stark am High-Volume-Modell W818, allerdings wurden die für den „Primus 16“ zur Verfügung stehenden Optionen speziell im Hinblick auf Einfachentnahmen entworfen. Dieser Umstand ermöglicht für den „Primus 16“ die Modulbauweise und führt den Angaben nach zu einer wesentlich rationelleren Serienproduktion des neuen Modells. Für den Anwender bedeute dies die Minimierung der Anschaffungskosten und die Gewissheit, ein zigtausendfach bewährtes System zu nutzen. Die Horizontalachse des „Primus 16“ verfügt über einen Hub von 1.500 mm bzw. 2.000 mm, die Vertikalachse über entweder 800, 1.000 oder 1.200 mm, und die Entformachse über 420 oder 620 mm. Wie bei allen anderen Wittmann Servorobotern erfolgt die Programmierung über die TeachBox R8, wobei sich die Programmierung speziell des „Primus 16“ durch Nutzung der QuickNew Programmieroberfläche für den Anwender als äußerst komfortabel gestalten soll. Diese Art der vereinfachten und grafisch unterstützten Programmerstellung soll das dem „Primus 16“ zugrunde liegende Konzept in hervorragender Weise ergänzen. Die Standardausstattung umfasst die bewährten Steuerungsfunktionen SmartRemoval und EcoMode sowie die Eingabemöglichkeit via TextEditor. „Jedes Jahr ändern sich die Anforderungen unserer Kunden, was für uns natürlich ein Ansporn ist, aber auch eine Herausforderung darstellt, diesen gerecht zu werden. Als Marktführer für Linearroboter in Europa profitieren wir von dem großen Vorteil, dass wir gezielte und umfassende Rückmeldungen von unseren Kunden erhalten. Was uns dabei geholfen hat, die Anforderungen, die an den ‚Primus 16‘ zu stellen waren, exakt zu definieren“, so Martin Stammhammer, Internationaler Verkaufsleiter der Wittmann Gruppe für Roboter und Automatisierungssysteme. „Wir verzeichnen einen Trend, der dahin tendiert, sowohl komplexe als auch einfachere Anwendungen in einer Produktionsstätte zu vereinen. Und deshalb sehen wir für den ‚Primus 16‘ auch in ausgewiesenen Hochtechnologie-Märkten sehr gute Marktchancen.“ Weitere Informationen: www.wittmann-group.com |
Wittmann Kunststoffgeräte GmbH, Wien, Österreich
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