| 10.03.2017, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Von der einfachen Kleinteilefertigung bis hin zur Produktion von Präzisions- und Mikrospritzgießteilen bietet die Schneckenkolbenplastifiziereinheit von Dr. Boy mit einem Durchmesser von acht Millimetern eine Lösung für das Mikrospritzgießen und kurze Verweilzeiten. Für diese Plastifiziereinheit wurde nun das Patent erteilt, teilt der Maschinenbauer mit. Erstmalig auf der letzten Fakuma wurde die Weltpremiere der kleinsten Schneckenkolben-Plastifiziereinheit für die Serienproduktion von Mikro- und Kleinstteilen vorgestellt. Die Schneckenkolben-Plastifiziereinheit punktet dabei laut Anbieter mit einer deutlich kürzeren Verweilzeit des plastifizierten Materials im Schneckengang ohne Vorplastifizierung. Mit nur 1,9 cm³ Gangvolumen bietet die BOY XS mit dieser Plastifiziereinheit demnach große Vorteile bei der Verarbeitung thermisch sensibler Materialien. Zum Beispiel bei der Produktion von Mikro-Osteosyntheseplatten mit einem Spritzvolumen von nur 0,06 cm³ und einem Teilegewicht von 0,078 g auf einer BOY XS verbleibt das Material PBT nur ca. fünf Minuten in der Plastifiziereinheit. Gegenüber einer Schnecke mit zwölf Millimetern Durchmesser reduziert sich die Verweilzeit den weiteren Angaben zufolge um mehr als 75 Prozent, bei 14 Millimetern Durchmesser um ca. 82 Prozent. Kurze Verweilzeit durch geringes Gangvolumen Kurze Verweilzeiten des Materiales innerhalb der Plastifiziereinheit und eine schonende Materialverarbeitung nach dem First in – First out bieten somit Vorteile bei der Verarbeitung temperaturempfindlicher Materialien. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von der Medizintechnik über Automotive und Elektronik bis hin zu Optik und Mikrofluidik. Die „Acht Millimeter-Plastifiziereinheit“ wurde serienmäßig als Ergänzung zur BOY XXS und XS ins Produktprogramm von BOY aufgenommen. Weitere Informationen: www.dr-boy.de |
Dr. Boy GmbH & Co. KG, Neustadt-Fernthal
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