| 14.03.2017, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische PVC-Produzent Kem One hat mit dem indischen Branchenunternehmen Chemplast Sanmar die Gründung eines Joint Ventures vereinbart. Laut Pressemitteilung plant das Gemeinschaftsunternehmen Kem One Chemplast die Errichtung eines neuen Werks für chloriertes PVC (PVC-C) in der südostindischen Hafenstadt Karaikal. An dem Standort am Golf von Bengalen sollen Anlagen mit einer Jahreskapazität von 22.000 Tonnen PVC-C entstehen, für die Produktion sollen Technologien von Kem One genutzt werden. Vorgesehen sind in dem Werk zudem Kapazitäten für die Compoundierung von PVC-C. Die Kosten des Projekts werden in der Aussendung mit rund 3,25 Mrd. INR (46,1 Mio. EUR) beziffert. Kem One und Chemplast Sanmar sind jeweils mit 50% an dem Joint Venture beteiligt. Mit dem neuen Werk wollen beide Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach PVC-C reagieren, die bislang in erster Linie über Importe gedeckt wird. PVC-C wird vor allem zu Rohren und Fittings für Warmwasserleitungen sowie für Druckleitungen in der chemischen Industrie verarbeitet. Die in Lyon ansässige Kem One ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte PVC-Hersteller in Europa. Das Unternehmen beschäftigt an acht Produktionsstandorten in Frankreich und Spanien insgesamt rund 1.300 Mitarbeiter und erreicht einen Jahresumsatz von etwa 800 Mio. EUR. Chemplast Sanmar gehört zur indischen Unternehmensgruppe Sanmar und ist einer der führenden PVC-Hersteller in Indien. Weitere Informationen: www.kemone.com, www.sanmargroup.com |
KEM ONE, Frankreich
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