| 05.04.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der belgische Chemiekonzern Solvay trennt sich von der Produktion von vernetzbaren Polyolefin-Compounds. In einer Pressemitteilung informiert Solvay über den Abschluss einer Vereinbarung zum Verkauf der entsprechenden Konzernsparte an das italienische Unternehmen Finproject. Zum finanziellen Volumen und zu weiteren Details wurden keine Angaben gemacht. Der Abschluss der von den zuständigen Aufsichtsbehörden noch zu genehmigenden Transaktion ist bis Mitte des Jahres vorgesehen. Der Aussendung zufolge ist die Solvay-Sparte für vernetzbare Polyolefin-Compounds am italienischen Standort Roccabianca bei Parma ansässig und erwirtschafte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 82 Mio. Euro. Vernetzbare Polyolefin-Compounds finden vor allem bei der Herstellung von Kabeln und Rohren Verwendung. Solvay-Manager Augusto Di Donfrancesco erklärt zum Verkauf der Sparte: "Nach dem Umbau von Solvay passen vernetzbare Polyolefin-Compounds nicht mehr in das Portfolio von Hochleistungs-Spezialpolymeren. Solvay hat den Wert dieses Geschäftsbereichs konsequent gesteigert und der Verkauf trägt nun zum Ausbau des übrigen Konzernportfolios bei." Die in Morrovalle bei Ancona ansässige Finproject produziert verschiedene Schaumstoffe, PVC- und Polyolefin-Compounds für Verwendungen in der Schuhindustrie, im Fahrzeugbau und in anderen Industriezweigen. Das Unternehmen verfügt bislang über neun Produktionsstandorte in Italien, Rumänien, Indien, China, Mexiko und Kanada. Solvay hat ihren Hauptsitz in Brüssel. Der börsennotierte Konzern beschäftigt weltweit insgesamt rund 27.000 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr 10,9 Mrd. Euro um. Weitere Informationen: www.solvay.com, www.finproject.com |
Solvay S.A., Brüssel, Belgien
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