| 02.05.2017, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die slowakische HC Logistik will in Štúrovo an der Donau eine moderne Anlage zur Herstellung petrochemischer Komponenten aus Kunststoffabfällen errichten. Wie aus den zur Prüfung durch die Umweltbehörden eingereichten Unterlagen hervorgeht, ist für das Projekt mit der Bezeichnung Green Park Štúrovo eine Jahreskapazität von 10.000 Tonnen Kunststoff- und Gummiabfällen vorgesehen. Der technologische Prozess (Pyrolyse) verläuft den Angaben zufolge ohne Beteiligung von Katalysatoren oder weiteren Chemikalien bei 520°C unter Sauerstoffabschluss. Endprodukte sind Syntheseöl (jährlich 5.500 Tonnen) und Synthesegas (750 Tonnen), hinzu kommen 1.000 Tonnen als Rohstoff verwendbarer Ruß sowie im Trennungsverfahren vor der Pyrolyse gewonnene Metalle (750 Tonnen) und Kunststoffgranulat (2.000 Tonnen). Die verwendete Technologie der amerikanischen Klean Industries ist laut HC Logistik weltweit in mehr als 500 Anlagen im Einsatz, die meisten davon in Japan, eine weitere Anlage werde derzeit von Klean Industries gemeinsam mit der Greenfuels AG in Ostdeutschland realisiert. HC Logistik, die über die Green Planet s.r.o. dem Unternehmer Rudolf Vevera gehört, gibt die voraussichtlichen Kosten für den Bau der Anlage mit 19,8 Mio. Euro an. Bei einem Baubeginn noch in diesem Jahr könnte sie 2018 in Betrieb gehen. Als Standort ist der direkt an der Donau gelegene Industriepark der Stadt geplant, in dem unter anderem bereits der Hersteller von asphaltbasierten Dachisoliermaterialien Icopal, der Hersteller von Polyethylenfolien Monarflex und der Wellpappe-Verpackungshersteller Smurfit Kappa Obaly ansässig sind. Weitere Informationen: kleanindustries.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
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