| 08.05.2017, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Greiner Bio-One GmbH errichtet ein neues Hochregallager am Heimatstandort Frickenhausen. Wie das Unternehmen kürzlich mitteilte, ersetzt der 29 Meter hohe Neubau das bisherige Hochregallager, das den stark gestiegenen Anforderungen an Lagertechnik und Kapazitäten nicht mehr gewachsen war. Das Gebäude ist Teil eines Infrastrukturprojektes, das auch die Entwicklung zusätzlicher Flächen für die Produktion vorsieht. Der Spatenstich für das neue Hochregallager fand Ende April statt. Mit der Fertigstellung wird im April 2018 gerechnet. Deutlicher Kapazitätsausbau Greiner Bio-One ist auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Qualitätsprodukten aus Kunststoff für den Laborbedarf spezialisiert. Das Hochregallager aus den 1980er Jahren konnte mit der dynamischen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren nicht mehr Schritt halten. Phasenweise war es nahezu ausgelastet und die Lagerware musste an zusätzlichen Standorten gelagert werden. Im Neubau lässt sich die Anzahl der Palettenplätze auf über 12.000 verdoppeln. Bei einem Volumen von 70.000 Kubikmeter könnten – theoretisch – bequem 7.000 Kleinwagen in dem Gebäude geparkt werden. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Lagertechnik maßgeblich weiterentwickelt. Zudem vollzieht sich im Rahmen der digitalen „Revolution“ auch hier ein Technologiewandel. Schon deshalb wäre eine Modernisierung der Anlagen unausweichlich gewesen. Das vollautomatisierte neue Hochregallager wird die Materialflüsse und die Produktivität in den Logistikbereichen verbessern. Bei der Ein- und Auslagerung wird zukünftig die fünffache Menge in der gleichen Zeit bewegt werden können. Großes Infrastrukturprojekt Das Unternehmen investiert aber nicht nur in die Werkinfrastruktur, um die Materialversorgung und Logistik zu verbessern, sondern erweitert auch gleichzeitig seine Produktionskapazitäten deutlich. So sollen in den kommenden zwei Jahren die Produktionsflächen am Standort Frickenhausen um ein Drittel auf insgesamt 5.200 Quadratmeter vergrößert werden. Mit 14 zusätzlichen Anlagenplätzen wird die Anzahl dann auf insgesamt 61 anwachsen. Zusätzlich zu den aktuell etwa 330 Mitarbeitern sollen über die nächsten Jahre weitere 40 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben insgesamt über elf Millionen Euro in den umfassenden Ausbau des Standorts Frickenhausen. Klares Bekenntnis zum Standort Deutschland „Effiziente Logistik und Produktion sind für uns nicht nur eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte Geschäftsführer Heinz Schmid anlässlich des Spatenstichs für den Neubau des Hochregallagers. „Der konsequente Ausbau des Standorts ist auch ein Versprechen an unsere Kunden, dass hier weiterhin hochwertige Produkte in bester Qualität ‚Made in Germany’ hergestellt werden.“ Das Gesamtprojekt sei daher ein klares Bekenntnis des Unternehmens Greiner Bio-One zum Standort Deutschland. Weitere Informationen: www.gbo.com, www.greiner.com |
Greiner Bio-One GmbH, Frickenhausen
» insgesamt 44 News über "Greiner Bio-One" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
PETValue Philippines: Nicht recycelbare Flaschenbestandteile als Brennstoff für die Zementproduktion
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Colines: Voll ausgestattete 9-Schicht-Gießfolienanlage für Kundentests verfügbar
Meist gelesen, 10 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Wago: Björn Twiehaus ab September neuer CEO
RewinPlast: Neue Pilotanlage zur Aufbereitung schwer recycelbarer Kunststoffreste
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| "Dichten. Kleben. Polymer." - Ausgabe 2026
|