| 12.05.2017, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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BASF hat ihre Mitgliedschaft in zwei Programmen der Ellen MacArthur-Stiftung bekannt gegeben. Das Unternehmen will damit seine bereits bestehenden Lösungen zur Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben. Die im Jahr 2010 gegründete Ellen MacArthur-Stiftung arbeitet mit Unternehmen, Regierungen und akademischen Institutionen an einem Rahmenwerk für eine regenerative Art der Wirtschaft. Der Übergang von einer linearen zu einer stärker zirkularen Wirtschaft könne Geschäftsmodelle deutlich verändern und einen zusätzlichen Wert für Industrien und die Gesellschaft erzeugen. Ziel sei es, eine attraktive und zukunftsfähige Alternative zu dem linearen Modell einer Wegwerfgesellschaft zu entwickeln. „Kreislaufwirtschaft ist weit mehr als Abfallmanagement. Sie erfordert grundlegende Veränderungen im Hinblick auf unser Verhalten und den Einsatz von Technologie. Das Denken im Sinne der Kreislaufwirtschaft darf sich dabei nicht nur auf unternehmenseigene Geschäftstätigkeiten konzentrieren. Es muss vielmehr die gesamte Wertschöpfungskette einbeziehen, um auch Lieferanten und Kunden einen zusätzlichen Wert zu bieten“, sagt Dirk Voeste, Vice President Sustainability Strategy, BASF. „Ein intelligentes Konzept der Kreislaufwirtschaft muss bereits von Beginn an in die verschiedenen Phasen der Produktentwicklung, des Produktionsprozesses, des Produktgebrauchs und bei den Wiederverwertungssystemen integriert werden.“ BASF tritt dem Stiftungsprogramm „Circular Economy 100“ bei, um nicht nur das Konzept der Kreislaufwirtschaft innerhalb der eigenen Abläufe, sondern auch dessen Umsetzung mit anderen Innovatoren und Organisationen voranzutreiben. Die Beteiligung an dieser Plattform biete weitere Chancen, mit unterschiedlichen Partnern entlang der Wertschöpfungskette zusammenzuarbeiten. „CE100 wurde gegründet, um Organisationen darin zu unterstützen, voneinander zu lernen, Kapazitäten und Netzwerke aufzubauen sowie enger zusammenzuarbeiten. Dieses Programm bringt Entscheider und Innovatoren weltweit zusammen, um neue Potenziale aus der Kreislaufwirtschaft zu erschließen. Wir freuen uns über BASF als neues Mitglied und über ihre einzigartige Sichtweise auf die wichtige Funktion von Chemie bei der Entwicklung neuer Prozesse und Lösungen entlang der Wertschöpfungskette“, sagt Casper Jorna, Leiter des CE100 Programms. BASF wird auch Mitglied der Stiftungsinitiative „New Plastics Economy“. Diese bringt wichtige Interessensvertreter zusammen, die zunächst am Beispiel Verpackung die Zukunft von Kunststoff neu denken und gestalten. BASF will hier eng mit den Teilnehmern der Initiative zusammenarbeiten, um den Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoff zu beschleunigen, und dabei sicherzustellen, dass Vorteile wie Schutz von Lebensmitteln durch Kunststoffverpackungen fortbestehen. „BASF bietet ein umfassendes Kunststoffportfolio für die Automobil-, Bau- und Verpackungsindustrie ebenso wie für Haushaltsgeräte. Unsere Kompetenzen in Entwicklung und Fertigung sowie unsere Kenntnisse rund um das Kunststoff-Recycling können den Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft wesentlich unterstützen“, sagt Dr. Jens Hamprecht, Head of Market Development Biopolymers, BASF. „Wir werden in dieser Initiative auch unsere weltweiten Erfahrungen mit bioabbaubarem und teilweise biobasiertem Kunststoff einbringen. Ein Beispiel ist unser ecovio®, das die Sammlung von Bioabfällen erleichtert.“ Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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