| 23.06.2017, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Spezialchemiekonzern Kaneka verstärkt sich mit dem US-amerikanischen Hersteller von Verbundwerkstoffen, Applied Poleramic Inc. (API). Laut Pressemitteilung vereinbarte die Konzerntochter Kaneka Americas Holding (KAH) die Übernahme von sämtlichen Anteilen an API. Das finanzielle Volumen der von den zuständigen Aufsichtsbehörden noch zu genehmigenden Transaktion wird mit rund 15 Mio. USD angegeben. API hat ihren Sitz im kalifornischen Benicia und produziert vor allem Gießharze und andere Hochleistungswerkstoffe für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrttechnik, in der Rüstungsindustrie, im Schiffbau und in anderen Industriezweigen. Der Aussendung zufolge sieht Kaneka dabei insbesondere in der Luft- und Raumfahrttechnik ein deutlich höheres Wachstumspotenzial als am Gesamtmarkt. Darüber hinaus informierte Kaneka bereits im Mai über Pläne zum Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort der belgischen Konzerntochter in Westerlo-Oevel. Dazu sind bis Ende kommenden Jahres Investitionen in Höhe von vier Mrd. JPY (32 Mio. Euro) vorgesehen. In dem Werk soll in erster Linie die Produktion von Silconpolymeren der Konzernmarke Kaneka MS Polymer für die Herstellung von Dichtungsmaterialien und elastischen Klebstoffen um 10.000 auf insgesamt 30.000 Tonnen im Jahr erweitert werden. Die in Osaka ansässige Kaneka-Gruppe produziert eine breite Palette an Spezialchemikalien, Verbundwerkstoffen, Schaumstoffen auf der Basis von Kunststoffen (PP, PE, PS) sowie Zusatzstoffen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Für das Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr 2016/2017 berichtet der börsennotierte Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von 548,2 Mrd. JPY (4,418 Mrd. Euro), aus dem ein operativer Gewinn von 33,2 Mrd. JPY (268 Mio. Euro) und ein Nettogewinn in Höhe von 20,5 Mrd. JPY (165 Mio. Euro) erwirtschaftet wurde. Weitere Informationen: www.kaneka.co.jp, www.appliedpoleramic.com |
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